0m Gleis von Schnellenkamp

Und plötzlich ist es da, das richtige Flexgleis in 22,2 mm-Spur in 3′-Längen (914mm) mit Peco code 100-Schienen, im Bundel zu 4 Stück für 60€, da kann man nicht meckern.

Code 100-Schienen von Peco eingezogen in ein Schwellenband, das aus dem früher einmal von Henke entwickeltem 0m Schwellenband weiter entwickelt wurde. Die Verlegung des Verbindungssteges in die Mitte erlaubt ein leichtes Biegen des Gleises ohne Verkanten der Schwellen.

Fertiges Flexgleis 0m wird ab Mitte März verfügbar sein, gleich zu haben sind die reinen Schwellenroste mit vier Schwellen inkl. Kleineisen für -,50€.

Das ist super günstig, vor allem zu empfehlen, wenn man noch code 100 Schienen vorrätig hat.

Passende Schienenverbinder in Metall und Iso hat Schnelli auch im Programm.

4 comments on 0m Gleis von Schnellenkamp

  1. Ich denke dass der 0m Code 100 Markt zwar klein ist, aber trotzdem gross genug für zwei verschiedene Schwellen-/Kleineisensysteme. Das ist auch im 0m Code 124 Bereich so. Das Ferroflex System lässt sich bequem und schnell verbauen. Aber für das Gleis ganz vorne im Sichtbereicht oder das individuell gealterte Gleis wird dann doch ein anderes System verlegt – das um ein Vielfaches teurer ist.
    Zudem können durch die Herstellung mit dem Laser die Holzschwellen ganz einfach erst bei Nachfrage hergestellt werden. Aus meiner Sicht gelingt ein langfristiger Erfolg im 0m Code 100 Bereich ohnehin nur, wenn es verschiedene Ausführungen des Basismaterials mit durchaus verschiedenen Preisgestaltungen gibt. Von daher sehe ich wenig Grund das gelaserte Schwellen-/Kleineisensystem vom Markt zu nehmen.

    1. Matthias hat absolut Recht. Das neue Flexgleis wird ein Segen sein für das Wachstum von 0m. Aber es ist ein „perfektes“ Gleis, die Schwellen gleichen einander wie ein Ei dem anderen, wirkt ein wenig wie aus der Retorte – und ist es letzlich auch, aus der Spritzmaschine.
      Und natürlich gibt es beim Vorbild Meterspurgleis, das so perfekt aussieht. Aber längst nicht überall. Wenn man eine meterspurige Klein- oder Lokalbahn nachbilden will, die den Oberbau immer noch so gerade eben recht und schlecht befahrbar gehalten hat, dann passt besser ein nicht ganz so perfektes Gleis, etwa so:

      Weiche in Königskrug auf der BAE (0m)

      Das ist eine Stelle im Bahnhof Königskrug der BAE, den ich 1993 gebaut habe. Meine Schwellen sehen nicht überall so aus, denn sie so zuzurichten ist richtig Arbeit. Diese Schwellen habe ich seit jeher aus Kiefernleiste 3x5mm hergestellt, die lässt sich wunderbar abkanten, beschnitzen und ritzen. Mit den Sperrholzschwellen des Jaffa-Gleises geht das auch, ist aber etwas umständlicher wegen der Löcher für die Kleineisen.
      Aber wer „lebendiges“ Gleis haben will, braucht halt richtige Holzschwellen, egal ob Kieferleiste oder Sperrholz. Und deswegen ist es zu begrüßen, dass der Null-Emmer jetzt die Wahl hat zwischen perfektem Fertiggleis und unperfektem, das er selber zusammenbauen muss.

  2. Seit geraumer Zeit beobachte ich mit Frohmut die Entwicklungen im 0m-Sektor. Dass sich Schnelli jetzt auch 0m stark macht freut mich sehr und gibt Anlass über das Umspuren von IIm auf 0m nachzudenken. Ob ich den T 02 der SHE nun in IIm oder in 0m baue, ist Einstellungssache: nämlich auf exakt 50% meiner Vektorenzeichnungen; vom Raumgewinn bei der Anlage einmal ganz abgesehen. Ich behalte die weiteren Entwicklungen fest im Auge.

  3. Große Klasse! Da hat Schnelli seinem Namen Ehre gemacht und mich links überholt. Angesichts dieses Preises macht mein Schwellen-/Kleineisensystem, für das man ja zusätzlich noch die Peco-Profile benötigt, nicht mehr viel Sinn. Ich werde es nach Abverkauf der Lagerbestände dann wohl vom Markt nehmen.

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