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Sonntag 17. Januar 2021

Neuer Vertrieb der Herzynia-Weichen

Bisher habe ich mich selber drum gekümmert, die Weichenwünsche der Null-Emmer an den Weichenbauer weiterzuleiten und die Weichen dann den Bestellern zukommen zu lassen. Solange das noch hobbymäßigen Umfang hatte, ging das. Jetzt hat aber ein alter BAE-Freund, Heinz-Rudolf Ott aus Bielefeld, diesen Service übernommen und dafür auch ein Gewerbe angemeldet.

Die gute Qualität dieser Weichen ist ja mittlerweile bekannt. Da sie in Löttechnik hergestellt sind, können sie keine Kleineisenimitationen haben. Aber:
So sieht das dann aus, wenn man in Fleißarbeit die Kleineisenimitationen von Jaffa 0m angeklebt hat.

Richtet also bitte künftig eure speziellen Weichenwünsche direkt an Rudi. Eins wird sich übrigens nicht ändern: die langen Lieferzeiten. Das ist leider nicht zu ändern. Ist halt keine Industrieproduktion.

Freitag 15. Januar 2021

RURHOVEN auf der Grubenbahn

Ich habe den Beitrag über den Einsatz der RURHOVEN in Sieber um ein Paar Bilder von den Probefahrten ergänzt.

Mittwoch 13. Januar 2021

Erster Einsatz der RURHOVEN mit Rollwagen

Leider gab es gestern zwei Probleme mit den angekündigten weiteren Aufnahmen, einmal ein Zeitproblem und zum anderen ein Beleuchtungsproblem. Infolge des Überflutungsschadens vom letzten Sommer ist noch immer nicht überall Licht an der Anlage, so z.B. auch in Sieber, wo ich die Aufnahmen mit der Rollwagenbedienung der Holzschleiferei machen wollte.

Ich zeige daher nur ein Probebild von gestern abend und hoffe später am Tag weitere Aufnahmen mit besserer Ausleuchtung machen zu können.

Im Bf Sieber Nord der BAE gibt es eine Holzschleiferei, die ihr Rohholz mit der Schmalspurbahn aus dem Oberharz bekommt. Der produzierte Holzschliff jedoch wird in aufgebockten oder aufgerollten G-Wagen der DR abgefahren.

Lok RURHOVEN zieht den aufgerollten G 10 aus dem Rampengleis der Holzschleiferei in Sieber Nord und wird ihn nach Sieber Reichsbahn überstellen, wo er dann zur Weiterbeförderung Richtung Herzberg wieder auf Regelspurgleis abgerollt werden kann.

Damit der mit dem Rollwagen mitgelieferte Kuppelbaum bei der Kastenlok angekuppelt werden konnte, musste dafür erst einmal eine Aufnahme angebracht werden. Aber Schnelli hat vorgesorgt und liefert dafür zwei Sorten Kupplungen. Die Maulkupplung konnte an der RURHOVEN nicht verwendet werden, weil bei der engen Lage unter dem Mittelpuffer der Kuppelbolzen nicht einzusetzen wäre. Daher wurde die Hakenkupplung montiert.

An alles gedacht: Die schwarzen Teile (magnetische Radvorleger, Kuppelbaum und Kuppelbolzen/Pins) liefert Schnelli in einem Tütchen zu 5 €, zwei Haken- und zwei Maulkupplungen aus Ms-Guss ebenfalls.
Meterspur- und 0m-Forum

Dienstag 12. Januar 2021

RUR Probefahrten auf der BAE und der Grubenbahn der HBI

Gestern kam das Päckchen von Jaffa mit dem jüngsten Prototypen der RUR. Richtige Probefahrten werde ich erst heute machen können, gestern war nur Zeit für ein paar Paradeszenen:

Von St. Andreasberg kommend hat der Probezug mit Lok RURHOVEN an der Spitze kurz in Jordanshöhe gehalten und zieht jetzt an dem kleinsten Steinbruch der BAE vorbei.
Hier liegt die Strecke noch in der Ebene, aber gleich kommt die 25‰-Steigung nach Rehbergergrabenhaus. Die sollten dem Winzling aber mit den zwei Schachteln keine Probleme machen.
Rehbergergrabenhaus ist erreicht. Aber jetzt kommt die Härte. Die nun folgende Steigung nach Sonnenberg hat satte 45‰. Wir werden sehen.
Hier zunächst eine Standaufnahme von gestern abend, wo die RURHOVEN mit drei leeren Spatwagen auf der Grubenbahn zu sehen ist. Heute will ich echte Lastprobefahrten machen. Ich werde berichten.

Samstag 9. Januar 2021

Figuren auf der BAE

Vor ein paar Tagen wurde ich per email gefragt, wo ich „denn immer diese netten Figuren“ her hätte. Tja gute Frage. Er meinte vermutlich solche wie diese:

Die drei rechts gehören zu den „alten Schtratejen“ von Schluft, die immer da sind, wenn irgendwo was los ist. Aber die habe ich schon lange.

Das Bild zeigt das EG von Schluft und verrät dem Kenner, dass das auf der BAE II aufgenommen sein muss, denn heute, bei der BAE III, steht an dem Gebäude ODERTEICH dran. Das Bild ist ein Ausschnitt aus diesem hier:

Zeitpunkt der Aufnahme ca. 1994 -97. Da konnte man solche Figuren kaufen. Von Gerd Pastowski, von Rolf Tonner, von Jochen Schnitker, Bernhard Heyer und einigen anderen mehr. Welche Figur von wem, das kann ich leider nicht mehr sagen.

Donnerstag 7. Januar 2021

Nur mal so aus Spaß …

Ich wollte mal wissen, wie die RUR so mit Anhängsel aussehen wird. Da ich noch keine habe, habe ich das zunächst mal mit Hilfe von Photoshop probiert:

Wenn mein Freund Wilfried noch lebte, hätte er jetzt gesagt: „Och, gah nich mal sooo schlecht.“

Wer ihn kannte, hätte gewusst, was das bedeutet: Ziemlich gut!

Mittwoch 6. Januar 2021

Kleine aber wichtige Namensänderung

Wenn ihr noch einen zweiten Blick auf das kleine teaser-Bildchen rechts, das zweite von oben, werft, dann seht ihr vielleicht, dass es nicht mehr das gleiche ist wie gestern – und der Text ist auch etwas verändert. Die Lok heißt jetzt RURHOVEN, was ausdrücken soll, dass sie zwar immer noch den gleichen Loktyp darstellt, aber nicht mehr eine ganz bestimmte der elf Maschinen dieser B-Kastenloks der Dürener Dampfstraßenbahn. Klickt mal drauf und schaut euch die neuen Bilder an.

Noch mehr darüber steht dann im 0m-Forum.

Dienstag 5. Januar 2021

Schwungramme bestellen statt Relais schlachten

Michael Schnellenkamp machte mich darauf aufmerksam, dass so eine Schwungramme, wie ich sie in meinem Beitrag über die Bahnmeisterei (s. teaser-Bildchen rechts oben) gezeigt habe, bei ihm als Bausatz zu haben ist. Einfach mal in sein Spur 0 Kaufhaus schauen. Ihr müsst also kein Relais schlachten, wie der Baumbauer das gemacht hat.

Sonntag 3. Januar 2021

Identitätsprobleme

Ist das die RUR oder ist sie es nicht? Wie wir wissen, ist nicht immer drin, was auf der Verpackung steht. Ist das bei dieser Henschel Kastenlok auch so? Die Frage ist komplizierter zu beantworten, als man denken könnte, und so gaaaanz gründlich und definitiv kann ich sie auch gar nicht beantworten. Und deshalb fange ich damit hier im Blog gar nicht an, sondern habe dazu ein Thema im Meterpur- und 0m-Forum im Bereich IV.3 eröffnet. Da könnt ihr lesen, was Sache ist. Und welche Fragen noch offen sind.

Donnerstag 31. Dezember 2020

Goldene Aussichten bei der Härtsfeldbahn

Olaf Große wollte ich eigentlich im letzten Sommer besuchen, da kam der Motorschaden meines Womo dazwischen. Auf dem Wege zu ihm stand auch die Härtsfeldbahn auf der Agenda. Ich war dort sogar mit zwei leitenden Herren verabredet, aber es wurde halt nix draus. So habe ich leider die Streckenverlängerung immer noch nicht gesehen. Olaf aber, der war gerade vorgestern dort und hat sich den Stand der Dinge angeschaut. Und wunderschöne Bilder gemacht:

Jetzt sehe ich erst, was mir entgangen ist: Die neue Endstation Katzenstein liegt in einer lieblichen sanft gewellten Landschaft, die zu Wanderungen einlädt.
Wenn man quer über die Gleise schaut, sieht man im Hintergrund die Burg Katzenstein, die der Station ihren Namen gab.
Unglaublich, was hier im Jahre 2020 alles geleistet wurde: Streckenverlängerung von Sägmühle bis hierher, Weichenverlegung und Bahnsteigbau und dann auch noch der Bau eines kleinen Empfangsgebäudes. Toll!

Das Einzige, was nicht mehr geklappt hat, war, die Streckenverlängerung festlich einzuweihen. Da kam ein Unwetter dazwischen, das Teile des neu verlegten Gleises unterspült hat und derlei Dinge mehr. Das wird dann im Frühjahr 2021 nachgeholt.

Aber die Aussichten sind gülden, wie uns der Blick über den Härtsfeldsee im letzten Bild von Olaf zeigt. Mit diesem See wird die HMB ein großartiges touristisches Ziel für ihre Fahrgäste haben.

Alle Fotos: Olaf Große

Was ich noch sagen wollte, bevor ihr alle mehr Sekt als Selters getrunken hapt unalles druschainandrbrinkt:

Mittwoch 30. Dezember 2020

Also doch ne Kastenlok aussen Rahnland! Oder?

Erinnert ihr euch an die kleine Begebenheit vom 9. November, wo ich die „Dra Schlufter Schtratejen“ zeigte, die über eine eventuelle neue Lok für die Grubenbahn diskutierten?

Jetzt ist es raus, eine „Kastenlok aussen Rahnland“ wird demnächst in Sieber Reichsbahn abzuladen sein und dann auf die Grubenbahn überstellt werden. Wir werden sehen.

Was die drei nicht wissen können: die andere Lok, die „vonne Minnener Krahsboahn“, ist noch nicht vom Tisch. Kommt darauf an, wie die Kastenlok sich auf den 45‰-Rampen der Grubenanschlussbahn bewährt. Könnte knapp werden.

Dienstag 29. Dezember 2020

Ja, wo liefen sie denn?

Henschel Kastenlok vom Typ RUR, links im Einsatz bei der Klb. Eltville – Schlangenbad bei Wiesbaden, rechts bei der Krefelder Straßenbahn. Beide ohne Dachkondensator

Für die Eisenbahnhistoriker ein wunderbares Betätigungsfeld, herauszufinden, wo überall Lokomotiven dieses Typs liefen. Die RUR selber lief bei der Dampfstraßenbahn Düren, das wissen wir schon länger, Krefeld und Eltville kommen hinzu, von dort gingen Loks nach Hohenlimburg. Ich habe über das Thema einen Strang im Meterspur- und 0m-Forum aufgemacht, dort könnt ihr gerne euer Wissen beitragen. Würde mich freuen.


Bildbelege vom Einsatz dieser Loktype, wo auch immer, dringend gesucht.

Montag 28. Dezember 2020

Die RUR kommt!

Das ging jetzt aber schnell. Jaffa muss sehr fleißig gewesen sein:

Noch ohne Kessel und Schlot, aber schon erkennbar die RUR, oder, allgemeiner gesagt, eine Henschel Kastenlok vom Typ RUR.

Darüber muss ich hier nicht viel schreiben, ihr braucht ja nur rechts oben auf das teaser-Bildchen zu klicken, da seht ihr den ganzen Beitrag mit mehreren Fotos sowie einem kurzen Video.

Nur noch drei Tage, dann haben wir Silvester und das Jahr, das ich im Vorhinein als das 0m-Jahr proklamiert habe, geht zuende. Rückschau wollen wir hier nicht halten. Das habe ich weitgehend schon in meinem Beitrag „0m Blog feiert“ (s. teaser-Bildchen rechts) getan, mir geht es darum, in die Zukunft zu blicken. Dazu habe ich im Meterspur- und 0m-Forum ein entsprechendes Thema aufgemacht:

Null-Emmers Pläne und Wünsche für 2021

• Was wünsche ich mir in Sachen 0m für 2021? (Bitte realistisch bleiben: die Jungsche Harzmallet mit niedrigem und mit hohem Kessel von BEMO oder die Ellok Letmathe von Model Rail liegen jenseits von Gut und Böse). Was soll passieren, was könnten die bisherigen Produzenten ins Visier nehmen? Was wäre nach meiner Auffassung wichtig, damit 0m reüssieren kann?

• Was nehme ich mir selber vor? Will ich 2021 endlich loslegen in 0m? Will ich ein Modul bauen oder eine kleine Anlage anfangen? Will ich endlich diesen Bausatz anfangen oder fertigstellen, der schon so lange herumliegt?

Hier darf gerne jedes registrierte Forumsmitglied „vom Leder ziehen“, planen, wünschen und träumen. Aber bitte nur solche, die auch tätsächlich etwas mit 0m (Spurweite 22,2mm) machen oder vorhaben.
Vorzugsweise Einzelstatements, die nicht Bezug auf die davor liegenden Posts nehmen, keine Diskussion.
Also: Bahn frei dem Tüchtigen!

Wenn du also mitmachen möchtest, schau ins Forum. Ein paar Posts gibt es schon.

Freitag 25. Dezember 2020, 1. Weihnachtstag

Leere Versprechungen?

Ja, wo ist sie denn?

In dem Beitrag „0m-Blog feiert“ (s. teaser-Bildchen rechts) schrieb ich im September über Jaffa: Und er kann heute versprechen, dass es zu Weihnachten (und gemeint ist Weihnachten 2020!) eine kleine Dampflokomotive geben wird, die RUR der Dürener Dampfstraßenbahn.“

Nun ist es Weihnachten und niemand hat die Lok bisher gesehen. Niemand? Na, das stimmt nicht so ganz. Im internen Entwicklerforum läuft seit gestern ein kleines Video, in dem der Prototyp des Fahrwerks der Kastenlok fein geregelt hin und her fährt, schon mit den definitiven korrekten Rädern.

Vom Kessel mit Dom und Schornstein gibt es einen Probedruck, und das Gehäuse ist bis auf ein paar Zurüstteile ebenfalls fertig. Um den Jahreswechsel wird die Lok auch öffentlich gezeigt werden, die Materialbeschaffung für die Serienproduktion läuft bereits. Noch im Januar wird die Lok im Shop erscheinen und mit einer Auslieferung der Bausätze kann in der ersten Jahreshälfte gerechnet werden.

Die Logistik für so ein Projekt ist für Jaffa eine neue Herausforderung: Waren es bei den Wagen nur Achsen samt Lagern und ggf. 3D-Druckteile, die koordiniert werden mussten, kommen jetzt etliche andere Teile hinzu, die beschafft oder als Auftragsarbeit ausgelagert wurden: Radreifen, Radscheiben mit Kurbelzapfen, Antriebsachsen, Kegelzahnräder, Motor mit Getriebe, Stromabnehmer aus Federbronze, Kuppelstangen und gefräster Fahrwerksrahmen aus Messing …

Und Jaffa hat für die kleine Verspätung eine wunderbare Ausrede, die ebenso wahr wie erfreulich ist: Übler Sabotageakt der Spurnuller und Null-Emmer! Haben im November und Anfang Dezember ohne Unterbrechung umfangreiche Bestellungen im Shop platziert, um Jaffa von der Entwicklungsarbeit an der Kastenlok abzuhalten.

Na ja, ich würde sagen: Es gibt Schlimmeres.

Aber: Es ist Weihnachten, auch ohne die Kastenlok, morgen auch noch, lasst es euch gut ergehen. Und bleibt gesund!

Donnerstag 24. Dezember 2020 Heiligabend

Ein weißer lockdown, schwer zu beseitigen, schmilzt aber irgendwann von allein

Dieses Bild ist schon mal gezeigt worden, aber ich konnte wegen des Wasserschadens im Modellbahnkeller noch kein neues machen.

Was ich euch allen wünsche, steht da also schon. Das „trotzdem“ bezog sich ursprünglich auf die mächtige Schneewehe unter der Grubenbahnbrücke, in der sich der BAE-Zug festgefahren hatte. Aber in diesem Jahr bedeutet es „trotz Corona, trotz lockdown“.

Mittwoch 23. Dezember 2020

Gute Wünsche zum Fest?

Ich hatte euch etwas versprochen. Hier ist es nun:

Ein perfekter Zug der Herforder Kleinbahnen, alles in 0m selbstgebaut.

Dies ist ein Ausschnitt eines Bildes, das ich euch schon vor sieben Monaten, genau am 21. Mai, gezeigt habe. Damals schrieb ich, dass es eine der ganz wenigen Aufnahmen ist, die ich vor rund 15 Jahren von der 0m Anlage eines ostwestfälischen Möbelfabrikanten machte, und dass es jammerschade sei, dass ich nicht mehr davon zeigen könne. Wenig später erhielt ich per email ein dickes ZIP mit einem Riesenkonvolut an Bildern von ebendieser 0m-Anlage, Wahnsinn!

Und was macht man mit so einem Batzen Bilder, wenn man OOK heißt? Man strickt daraus einen Artikel. Früher wärs für den MITTELPUFFER gewesen, heute ist es für das Nachfolgeblatt SCHMALE SPUREN.

Wie ich gestern von der Schriftleitung hörte, soll der Zehnseitenartikel mit vielen packenden Bildern von den Selbstbaufahrzeugen und -Gebäuden und einer Lokomotivzeichnung in Heft 1/21 von SSMV erscheinen. Vielleicht ist das mal ein Grund, auf die Verlagsseite zu gehen und sich ein Abo anzulachen. Eventuell rückwirkend mit Heft 4/20 beginnend, falls ihr den Artikel über den Selbstbau von Eselsrückenwagen nach Vorbild der Kerkerbachbahn noch nicht gelesen habt. Ich mein ja nur …

Ja, das war mein Weihnachtswunsch an euch. Meine guten Wünsche für euch kommen morgen in einem extra Post.

Montag 21. Dezember 2020

Wie passt das zusammen?

Ja, das ist im Prizip das gleiche Bild, das ich schon am 12.12. gezeigt habe, aber eben nur im Prinzip. Dass die MV8 nun vom Cover des Buches über die GMWE verdeckt ist (deswegen heißt es ja „Cover“) ist nicht so schlimm, ihr wisst ja, wo ihr sie sehen könnt.

Bleibt die Frage, die schon in der Unterüberschrift gestellt wurde: Wie passt das zusammen? Also: Das GMWE-Buch nimmt auf meinem Schreibtisch zur Zeit einen wichtigen Platz ein, denn ich schreibe gerade eine Rezension für die nächste Ausgabe von Schmale Spuren. Da könnt ihr euch schon mal auf was Besonderes gefasst machen.

Zu den 16 Lokomotiven, die je die Gleise zwischen Gera und Wuitz-Mumsdorf verschlissen haben, gehört auch die 99 7204 ex DB Mosbach – Mudau. Genau diese Lok also. Aber nur für kurze Zeit, dann ging sie zurück in ihre Heimat.

Die 99 7204 schon mit Ersatz-Nummernschild in Mosbach. Wieder ein Beweis, dass früher mehr Lametta war. Foto aus dem GMWE-Buch S. 171

Interessant, wie diskret das weitere Schicksal der Maschine beschrieben wird: „Im Jahre 1999 erwarb der Verein Märkische Museums-Eisenbahn e.V. diese Lokomotive. Im Jahre 2014 verkaufte sie dieser Verein an eine Privatperson aus den Niederlanden, die eine Aufarbeitung und den anschließenden Einsatz der Lok auf verschiedenen meterspurigen Museumsbahnen in Deutschland plant.“ Hübsch ausgedrückt, gell? 😉

Freitag 18. Dezember 2020

OOK baut Langblattfeder-Drehgestelle

Da braucht man nicht zu fragen „wasfürwelche?“ Die von Jaffa 0m natürlich. Darüber habe ich mich heute im Meterspur- und 0m-Forum ausführlich ausgelassen, hier nur dies eine Bild (von sechsen):

Mittwoch 16. Dezember 2020

Kommentar zu den Langblattfederwagen

Wenn ihr mal in die rechte Randspalte unter „Neueste Kommentare“ schaut, da seht ihr einen Kommentar zum Thema „Meterspurwagen mit Langblattfeder-Drehgestellen“. Es geht um den nebenstehenden Wagen DEV 18. Der ist in Bruchhausen-Vilsen im betriebsfähigen Bestand. Aber mit ganz anderen Drehgestellen. Ich fand das so interessant, dass ich den Kommentator bat, das Thema im Meterspur- und 0m-Forum einzustellen, was er auch getan hat. Schaut mal hin.

Montag 14. Dezember 2020

Ausgeliefert!

Damit meine ich jetzt nicht den lock-down, der uns übermorgen beschert wird, sondern eher etwas, was trotzdem funktioniert, die Auslieferung von Michael Schnellenkamps Rollwagen. In den Foren, auch im Meterspur- und 0m-Forum, gibt es schon Ankunftsmeldungen und erste Erfahrungsberichte.

Ja, ich weiß, das Bild habe ich schon vor zwei Wochen gezeigt. Soll auch nur eine Erinnerung sein. Ist ja auch schön genug, um es noch einmal anzuschauen, oder?

Samstag 12. Dezember 2020

Mosbach – Mudau Nr.4 in Aufarbeitung

Lange stand die 99 7204 in Hüinghausen neben dem Lokschuppen, nach der Devise: Erst mal retten, dann sehen wir irgendwann weiter. Jedesmal, wenn ich nach Hüinghausen kam, stand sie da wie gehabt. Doch dann kam der Tag, auf den alle gewartet haben. Foto: OOK.

Wim Paters Kleinbaan-service nahm die alte Mosbach – Mudauer Lok in seine Obhut und eines Tages (das Datum ist mir nicht bekannt) wurde sie abgeholt, um in einer Fachwerkstatt aufgearbeitet zu werden.

Mittlerweile ist einiges Wasser die Flüsse hinunter geflossen und im Moment sieht die Lok (in einer Werkstatt in Krefeld) so aus:

Nach der Totalaufarbeitung der Zylinder bekam die Maschine jetzt ihre Zug- und Stoßeinrichtungen: Mittelpuffer mit Schlitz zur Aufnahme von Kuppeleisen oder Kuppelstangen von Rollwagen, Balancierkupplung (innenliegend) und schließlich noch einen Mittelzughaken unterm Puffer für universelle Einsetzbarkeit. Foto: kleinbaan-service

Wer mehr wissen will über die Aufarbeitung dieser Lok (und/oder der anderen von Wim Pater erworbenen Fahrzeuge) schaue ins Tagebuch auf der Website von kleinbaan-service.

Freitag 11. Dezember 2020

Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Schnee

Im Harz- und Harzbahnforum haben wir früher alljährlich einen Adventskalender angelegt, wo die Mitglieder dann ihre schönsten Harzer Winterbilder zeigten, jeden Tag eins. Aber irgendwann war der Fundus bei allen ausgelutscht und wir mussten den Adventskalender einstellen.

Damals hatte ich aber noch nicht die SHE-Bilder von Dieter Höltge, die mir sein Sohn Michael Höltge zur Verfügung gestellt hat. Und so kann ich hier heute dieses Bild posten:

Der T 14 der Südharzbahn mit einem aufgebockten Fad-Wagen und einem Zwischenwagen kurz vor der Station Kaiserweg auf dem Weg nach Braunlage.

Der T14 war die letzte Anschaffung der SHE und hat ihr Ende als eins der wenigen Fahrzeuge überlebt und ist heute bei der Härstfeld Museumsbahn.

Mittwoch 9. Dezember 2020

Schmale Spuren als Bückware

Das liegt daran, dass mein Briefkasten kein Kasten ist, sondern ein Mauerdurchbruch, und auf der Innenseite steht normalerweise ein Bücherwagen, der die eingeworfene Post auffängt, so dass ich mich nicht unnötig bücken muss.. Dieser Bücherwagen ist derzeit wegen baulicher Maßnahmen nicht am Platze und da hörte ich eben die Post mit einem lauten Klatsch einen ganzen Meter tief auf den Boden fallen, darunter auch der weiße Umschlag mit den SSMV Heften.

Musste ich mich also doch bücken, um an die Hefte zu kommen. Nicht um zu schauen, was drin steht (das Meiste wusste ich schon), sondern um dieses Foto für euch machen zu können:



Das Bild unten brauchte ich jetzt nicht zu machen, das hatte ich schon früher gemacht und mit dem Artikel eingereicht, zu dem das Titelbild gehört:

Original-Bildtext aus SSMV: Natürlich habt ihr ihn schon erkannt. Wer hier eifrig Magic-Fahrwerke nullemmisiert und unter die Resinabgüsse der Eselsrückenwagen klebt, ist kein Geringerer als der Redakteur dieses Blattes. Schließlich hat er ja die Methode erfunden* und kann es daher besonders gut. Er muss das Fahrwerk aber nicht nur verbreitern, sondern auch kürzen, denn der originale Achsstand von 3.70m soll auf 2,25m geschrumpft werden, Metzgern vom Feinsten.

Dienstag 8. Dezember 2020

Noch mehr Wissen zum Thema Schienenprofile

Ich hatte ja schon neulich angemerkt, dass dieser Blog schön und gut ist, aber dass der Nachrichten- und Wissensstrom immer nur in eine Richtung läuft. Und dass ich das Meterspur- und 0m-Forum eingerichtet habe, um das zu ändern.

Hier im Blog unter dem Menüpunkt Gleise und Anlagen findet ihr zum Beispiel diese Grafik:

Die drei wichtigsten Profile des Vorbildes für Schmalspurbahnen.

Und an der Stelle findet ihr auch einiges an wertvoller Information für den Gleisbau. Jetzt aber, wenige Tage nach Gründung des Forums zeigt es sich bereits, wie richtig die Idee war. Denn schon haben andere User im Bereich Schienen und Gleisbau hochinteressante Dinge gepostet. Und diese Grafik findet ihr dort um die 20kg-Schiene erweitert, die ursprünglich bei der Kleinbahn Bremen – Tarmstedt verlegt war. Schaut mal rein.

Sonntag 6. Dezember 2020

Hattet ihr was Gutes im Nikolausstiefel?

Ich hatte eine hochinteressante Eisenbahnkarte im virtuellen Nikolausstiefel, eine alte handgezeichnete Karte des Gebietes von Hessen – Nassau. Die habe ich mir gleich mal auf den Schirm genommen und die Meterspurbahnen in rot nachgezeichet: Die Kerkerbachbahn, die Nassauische Kleinbahn und die Klb. Eltville – Schlangenbad. Nicht enthalten war Gießen – Bieber, die habe ich selber eingezeichnet und – provisorisch – auch die Koblenzer Straßenbahn. Provisorisch deshalb, weil ich keine Kartengrundlage des zeitweise über 50km langen Netzes habe. Dann habe ich die Karte dort wieder eingestellt, wo ich das Original her hatte, im Bereich II.8 Hessen – Nassau des Meterspur- und 0m-Forums. Dort werden wir dann auch darüber diskutieren, was an der Karte noch verbessert werden kann.

Freitag 4. Dezember 2020

Was bammelt denn da am Haken?

Im meinem Eintrag vom 23. September brachte ich einen ausführlichen Bildbericht von der Ankunft der RUR in Hüinghausen. Und als letztes Bild zeigte ich dieses hier:

Im Vordergrund das Fahrwerk der RUR mit hochstehender Umsteuerung, und am Haken ein total vergammelter Rahmen einer offensichtlich vierachsigen Dampflok. Foto: OOK

Nach dem Abladen der RUR war auf dem Tieflader ne Menge Platz, deshalb konnte dieser schon länger hier im Wege stehende Lokrahmen gleich mal abtransportiert und der Aufarbeitung zugeführt werden.

Am 29. November entdeckte ich auf Wim Paters kleinbaan.de Seite dieses Bild:

Das geiche Teil sandgestrahlt und gereinigt und schön grundiert. Und was soll das werden? Das, was es mal war: die Lok 14g der Euskirchener Kreisbahn. Am besten mal im Schweers + Wall-Buch (S. 146/147) nachschauen, wie sie aussah und wieder aussehen soll.
Meterspur- und 0m-Forum

Achtung: Der Beitrag „Geniestreich Trapeztafel“ hat ein Update (also Verlängerung) erfahren.

Donnerstag 3. Dezember 2020

Es gibt jetzt das neue Meterspur- und 0m-Forum

Leider noch mit einem kleinen Pferdefuß, dazu gleich mehr.

Die Titelgrafik des Forums hat einen deutlichen Bezug zu der dieses Blogs. Und genau das ist die Absicht.

Wer schon schauen mag, kann dies hier tun. Man kann sich auch schon anmelden. Es gibt aber eine Captcha-Hürde, die gelegentlich etwas Geduld erfordert. Die Domain wird noch auf eine reine .de-Domain umgestellt, dann könnte ein erneutes Einloggen erforderlich sein.

Mittwoch 2. Dezember 2020

Schluss mit der Einbahnstraße

Dieser Blog ist im Prinzip eine Einbahnstraße. Der Nachrichtenstrom fließt fast ausnahmslos vom Blogger, also meine Wenigkeit, zu den Lesern. Umgekehrt geht’s nur ein wenig. Bei den Beiträgen (die man über die quadratischen teaser-Bildchen rechts erreicht) gibt es eine direkte Kommentarfunktion. Will man jedoch meine Einträge in diesem Jounal kommentieren, muss man den Umweg über die Willkommenseite gehen – anderes gibt die Blogsoftware leider nicht her – und das scheint eine hohe Hürde. Und ein Gedanken- und Meinungsaustausch unter den Lesern hat gar keine Chance.

Halt! Hier geht’s nicht lang.

Von Seiten des Lesers gibt es also sozusagen ein Verbotsschild: Halt, hier geht’s nicht lang. Das soll aber anders werden. Das moderne Wort heißt „bidirektionaler Datenstrom“. Da das im Blog nicht geht, gründen wir halt ein Forum. Das soll den Blog nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Die Forumsstruktur ist noch im Aufbau, aber spätestens morgen sollte es soweit sein, dass ich hier den Link zum neuen Meterspur- und 0m-Forum posten kann. Vielleicht auch noch heute abend.

Zu den älteren Journalbeiträgen: