OOKs Journal Juli-September 2020

Dienstag 30. September 2020

Schweizerisch-spanische Lok

Hier die interessanten Zuschriften:

Matthias K.-B. schrieb: „…naja, die Lok erinnert ein wenig an die Rhätia 1 oder an die von den AB an La Traction verkaufte Madlaina …
Ist natürlich eine aus der Schweizer Perspektive gefärbte Assoziation.


Nico V. schrieb: „G3/4 auf der Brünigbahn? 😉
Mit den Kupplungen und der Umgebung, das ist wohl eher in Kastilien als in der Zentralschweiz – Mallorca schließe ich auch mal aus…
Ich glaube auch nicht von der SLM, sondern in Spanien gebaut?“


Jörn S. schrieb: „1’C-Dampfer auf Meterspur sind einfach nur schön. Bei dem von Dir gezeigten Bild dürfte es sich zumindest um eine SLM-Konstruktion handeln. Vielleicht ein Lizenzbau von Esslingen für Portugal, wobei mir der gedeckte Güterwagen sehr spanisch vorkommt.


Hubert W. schrieb: „und wieder eine trickreiche Frage, die einiges Kopfzerbrechen bereitet hat.
Auf den ersten Blick kommt einem die G 3/4 der RhB in die Gedanken, was sich jedoch nicht verifizieren liess. Es hat zwar einen SLM-Entwurf mit einem verkürzten Führerhaus und angehängtem Kohlekasten gegeben, der jedoch nicht realisiert wurde und das Führerhaus bis zur Hinterkante gezogen wurde.
Es gab aber eine Weiterentwicklung der LD G 3/4, die für die SBB gebaut wurde.
Und mit Plänen dieser Maschine hat die Maschinenfabrik Esslingen beinahe identische Lokomotiven für Portugal gebaut, und die MTM (La Maquinista Terrestre y Marítima) in Barcelona hat für das spanische Netz und Mallorca identische Lokomotiven gebaut. Im übrigen gibt es ähnliche, mit Leichtöl gefeuerte, SLM G 3/4 im Libanon auf der Hedschas-Bahn auf 1050 mm, jedoch von der Sächsischen Maschinenfabrik Hartmann und
Jung gebaut.

Und nach dem Coach bei Durango war es irgendwie logisch, dass auch diese Lok im Baskischen Eisenbahn Museum vorhanden ist.
Und Bingo, habe ein Foto gefunden und es ist die Lok.
Ich tippe auf eine Lok von MTM.“


Georg W. schrieb: „Die abgebildete Lok kommt mir weder spanisch noch schweizerisch vor, und das „riecht auch etwas nach falscher Fährte“.
Mir erscheint die Lok eher französisch und ich tippe mal auf Decauville.
Der gute Paul-Armand hat auf einigen (vielen?) seiner Meterspur Loks diesen ungewöhnlichen Schlot montiert.
Genau identifizieren konnte ich die Maschine aber leider nicht, da versagten meine Quellen.
Aber vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg – egal, macht trotzdem Spaß.


Soweit also die Tipps aus der Leserschaft dieses Blogs. Vielen Dank. Georg hatte schon so eine Ahnung, auf dem Holzweg zu sein, den „das riecht auch etwas nach falscher Fährte“ ist genau der Irrtum. Die beiden Wörter schweizerisch und spanisch waren die richtige Fährte, und das haben einige Leser gut erkannt.

Es handelt sich um die Lokomotive Nr. 4 der Ferrocarriles Secundarios de Castilla, die ich 1961 und 1962 intensiv bereiste. Die Loks wurden von MTM (Maquinista Terrestre y Marítima, Barcelona“ (MTM) nach Original SLM-Plänen aber mit einigen Änderungen nachgebaut.

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FSC Nr.4 beim Wassernehmen (und vor dem Drehen) in Medina de Rioseco, Aug. 1962, Foto: OOK
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Sonntag 27. September 2020

Kommt euch die irgendwie spanisch vor?

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Oder kommt sie euch schweizerisch vor? Auf jeden Fall weckt diese schöne meterspurige 1’C-Tenderlok Assoziationen. Schreibt gerne einen Kommentar dazu (Formular auf der Willkommensseite)

Edit 28.9.: Ein Kommentar ist schon eingetroffen. Ich sammle.

Edit 28.9. mittags: Jetzt sind es schon drei knuffige Kommentare.

Edit 28.9. abends: vier

Edit 29.9. morgens: fünf

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Freitag 25. September 2020

Heute gibt es was zu feiern

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Was es hier zu feiern gibt und was genau die „Charme-Offensive“ ist, wird in diesem heutigen Beitrag ausführlich berichtet und erklärt.

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Mittwoch 23. September 2020

Hüinghausen heute nachmittag

Auf nichts kann man sich verlassen, schon gar nicht auf Verspätungsmeldungen. Der erwartete Tieflader mit der aus Großbritannien heimkehrenden Lok RUR traf nicht um 14.30 Uhr ein, sondern schon um 13.45 Uhr. Pech für mich, dadurch war ich nicht an dem vorher ausbaldowerten Fotostandpunkt zur Aufnahme des herannahenden Sattelzuges. Was aber dann geschah, entschädigte mich für die kleine Panne. Ich lasse am besten mal Bilder sprechen:

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Nach dem Abladen einiger Paletten und Kisten mit Ein- und Anbauteilen stand die RUR zum Abladen auf die Gleise der Märkischen Museumsbahn bereit. Drohnenfoto Ernst Pfeffer
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Lok NAHMER hat einen SS (ex KAE) heranrangiert, auf den Lokkasten und Kessel der RUR abgesetzt werden sollen. Alle Fotos, soweit nicht anders angegeben: OOK.
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Nach einigem Ruckeln war es möglich, den Lokkasten vom Rahmen, den er sehr fest umfasste, abzuheben.
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Ein paar Kanthölzer müssen noch untergelegt werden, dann kann der Lokkasten auf dem SS-Wagen abgesetzt werden. Der niederländische Kranführer verstand sein Handwerk.
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Den Kessel vom Fahrwerk zu lösen nahm über eine Stunde in Anspruch und produzierte so manchen Schweißtropfen bei den tapferen Jungs der MME, doch dann schwebte er elegant hinüber zum Flachwagen.
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Jetzt fehlt nur noch das Fahrwerk der RUR. Der Kranführer befestigt die ummantelten Ketten des Ladegeschirrs. Lok NAHMER zieht den Flachwagen mit den beiden anderen Lokteilen vor, um das Gleis frei zu machen.
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Gewusst wo man das Lageschirr setzen muss, damit sich nichts verzieht, aber der MME Lokführer und der Kranführer wussten genau, was sie taten. Drohnenfoto: Ernst Pfeffer
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Gaaaanz langsam und vorsichtig wird das Fahrwerk der RUR auf die Schienen abgesenkt.
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Der Hebel der Umsteuerung der RUR weist in Mittelstellung nach oben, während der Rahmen der EKB 14g nun auf den Tieflader verladen wird. Nächstes Ziel: Wetzlar. Darüber berichte ich ein anderes Mal.

Wieso das Ganze, wo kam die RUR denn her?

Die RUR der ehemaligen Dürener Dampfstraßenbahn stand lange bei der Selfkantbahn in Schierwaldenrath und rostete vor sich hin. Die Ruine, die durch verschiedene Umbauten incl. Dampspeicherkessel recht unansehnlich geworden war, gammelte vor sich hin ohne Hoffnung darauf, je wieder ans Laufen zu kommen.

Da entdeckte Wim Pater sie, jener niederländische Tierfutterhersteller, der schon so manches deutsche Meterspurfahrzeug gerettet und einer totalen Erneuerung zugeführt hat. Er kaufte die Lok und brachte sie nach Großbritannien, wo sie bei Spezialfirmen sowie z.T. bei einer der Walisischen Museumsbahnen* aufgearbeitet wurde. So, und heute war der große langersehnte Tag der Heimkehr. In den Werkstätten der Märkischen Museumsbahn sollen alle Einzelteile wieder zu einer betriebsfähigen Maschine zusammengebaut werden, die dann bei diversen meterspurigen Museumsbahnen eingesetzt werden kann.

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Hüinghausen heute vormittag in freudiger Erwartung

Eigentlich sollte das große Ereignis schon um elf stattfinden, aber wie das so ist, nicht nur die Bahn kommt manchmal später, auch Straßentransporte. Aber ich konnte die Wartezeit nutzen, und der Lok NAHMER (Schnellis Vorbild Lok!) beim Rangieren zuschauen:

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Der Onkel Lokführer hat die NAHMER angelassen und kehrt vom Stellen einer Weiche zurück. Gleich gehts los. Objekt seiner Bemühungen ist das ganz links neben der Wagenhalle stehende Fahrzeug.
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Dieser Pw mit dem Eigentumsmerkmal BD Karlsruhe stand ganz derbe im Weg und musste weg, damit das große Ereignis überhaupt stattfinden kann.
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Rot und rot gesellt sich gern. Zufall oder Absicht?

Als alles vorbereitet war, kam die Verspätungsmeldung: Frühestmögliche Ankunft 14.30 Uhr. Ich melde mich später wieder.

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Dienstag 22. September 2020

Zweiter Prototyp des RME BC4

Gestern Abend bekam ich noch Bilder vom zweiten Prototypen des RME-Wagens.

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Jaffa hat den Wagen nochmal überarbeitet und zur Serienreife geführt. Auf diesem Vergleichsbild zwischen dem ersten Prototypen (links) und dem zweiten sind nicht alle Änderungen sichtbar, aber auf das verbesserte Laternendach und die geprägten Plattformtüren mit dem Knauf zum Öffnen sei hingewiesen.

Ein wenig Feinschliff steht aber immer noch auf der Agenda, bevor die ersten Bausätze eingetütet werden können. Bestellbar ist der Wagen bereits in Jaffas Shop.

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Montag 21. September 2020

Fiddlen in Walfer

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Ein mobiler 0m Fiddleyard namens Schürrke. Der ist zwar von mir gebaut worden, aber das Prinzip Schwenkscheibe in der Schwenkscheibe ist viel zu sophisticated, um von mir zu sein. Ich habe es bei Herbert Fackeldey abgeguckt, der es zwar auch nicht erfunden, es aber in seinem MINIMAX-Buch hierzulande bekannt gemacht hat.

Die Überschrift „Fiddlen in Walfer“ deutet schon darauf hin, dass die Aufnahme beim Auftreten des Knaupshörste-Betriebsdioramas in Walferdange (Luxemburg) gemacht worden ist, genauso wie die folgende:

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„Knaupshörste“ ist von mir und einigen Freunden als Repräsentant der BAE speziell für Ausstellungen gebaut worden. Hier entstanden auch die Aufnahmen der MIBA-Redaktion für die Beschreibung der Anschluss-Bedienung in der MIBA 12/18.
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Auch wenn man die Blackbox „Zwei-Tannen-Rohne“durch einen ähnlichen Fiddleyard wie am anderen Ende ersetzt, würde das ganze Betriebsarrangement mit nur 4,5m Gesamtlänge auch noch zuhause aufbaubar und benutzbar sein.

Wer „Knaupshörste“ noch nicht kennt, kann hier die ausführliche Beschreibung in Schmale Spuren nachlesen (auf 3. kicken). Außer in Walferdange ist das Exponat einmal bei der NuSSA, einmal in Quedlinburg (Jahrestagung der ArGe Schmalspur) und zweimal bei den Spur 0-Tagen in Gießen gezeigt worden.

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Sonntag 20. September 2020

Drei Triebwagen in Huxfeld

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Vom Vorbild her gesehen sicher eine eher untypische Situation, dennoch ein faszinierendes Foto: Drei Triebwagen im Bf Huxfeld auf der 0m Anlage LBW von Wilfried Link .

Der linke ist mal von Holger Jeworowski gebaut worden und war häufig auf den Treffen in der Hasenheide zu sehen. Der mittlere ist eine joint venture Produktion: Wilfried hat das Fahrwerk mit Antrieb gebaut, meine Wenigkeit den Wagenkasten. Und der ganz rechte ist aus einem KS-Bausatz entstanden, den es mal kurze Zeit gab. Nach Wilfrieds Tod vor neuneinhalb Jahren fanden sie alle neue Eigentümer. Der NWE T3 (ganz rechts) ging nach Hamburg, der SHE T 02 nach Hamm und der links stehende ZT 15 an einen guten Freund von mir, der ihn mittlerweile in „gute Hände“ abgegeben hat.

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Samstag 19. September 2020

Eine romantische AK aus dem Harz

Zum Wochenende will ich einfach mal was zur Erbauung einstellen:

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Eine colorierte Ansichtskarte aus der Zeit, als die Meterspurbahnen gerade frisch gebaut waren. Deswegen kann man hier, wie später nie wieder, sehen, wie tief dieser Viertelkreiseinschnitt mit kurzem Gegenbogen war (bzw. ist, denn den Einschnitt gibt’s noch immer, nur schon lange ohne Schienen). AK Slg Haßelmann

Wenn man sieht, welche Unmengen an Gestein man hier hat herausschaffen müssen, dann fragt man sich natürlich, warum die Bahn nicht den einfacheren Weg genommen hat wie die Forststraße, die hier kreuzt und schnurstrax zur Landstraße verläuft, die am linken Bildrand sichtbar ist.

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Freitag 18. September 2020

Was stimmt denn nun beim SHE 5?

Gestern Abend erreichte mich ein Kommentar von Wolf D. Groote:

„Hallo Otto, mir erscheint die längere Variante eher richtig zu sein, vor allem wenn man sich die Proportionen der Wandstücke zwischen den Fenstern im Vergleich zur Fensterbreite und vor allem zwischen den äusseren Fenstern und der Stirnwand betrachtet.“

Ich denke in die gleiche Richtung, werde aber mal die Fensterstegbreiten beim WRE-Wagen messen und mich dann noch einmal dazu melden.

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Donnerstag 17. September 2020

Wollt ihr Verlängerung? Nein, Verkürzung !

Im Fokus meines heutigen Posts steht dieser Wagen der Südharzbahn, C4i Nr. 4 oder 5. Von diesem Wagen gibt es kaum Bilder, kein besseres als dies hier:

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SHE C4i Nr. 4 oder 5 in Stöberhai, Slg. OOK

Von diesem Wagen fertigte Gerd Pastowski 1973 eine Zeichnung an, die in den Zeitschriften Die Museums-Eisenbahn und Mittelpuffer abgedruckt wurde. Für das 2003 bei Schweers und Wall erschienene Buch Die Fahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen fertigte Wolfgang Finke eine neue Zeichnung des Wagens an, die jedoch ganz andere Proportionen zeigte:

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Zweimal der gleiche Wagen, zweimal verschieden interpretiert. Links die Zeichnung von Wolfgang Finke, rechts die von Gerd Pastowski.

Mir ist nicht bekannt, nach welchen Unterlagen die beiden Zeichner gearbeitet haben, selber kenne ich keine Originalzeichnung des Wagens. Sollte ein Leser eine kennen und sie mir zugänglich machen, wäre das eine Großtat.

Vor einigen Tagen tauchte nun im Harz- und Harzbahnforum dieses Foto eines Wagens auf, das in der Zeitschrift für Kleinbahnen 1914 erschien. Laut Angaben in der Zeitschrift war er für die Weimar Rastenberger Eisenbahn bestimmt:

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Ein BC4i, bestimmt für die Weimar-Rastenberger Eisenbahn, erkennbar das gleiche Design wie der weiter oben gezeigte Südharzbahnwagen, nur halt länger.

Inzwischen liegt mir auch ein Scan einer Originalzeichnung des WRE-Wagens vor.

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Im Gegensatz zum Foto ist hier das 2.kl Abteil wesentlich länger, das Fenster breiter als die der dritten Klasse.

Also einfach durch Weglassen eines Abteils wird es nicht möglich sein, eine korrekte Zeichnung des SHE 4/5 zu erzeugen. Wer kann helfen?

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Mittwoch 16. September 2020

Und wieder zwei Neue in der Liste der Wagen mit Langblattfeder-Drehgestellen

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Ein GG der Bahn Piesberg Rheine und ein Personenwagen von Haspe – Voerde – Breckerfeld , letzterer zwar ohne Zeichnung, aber mit sehr guten Fotos

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Dienstag 15. September 2020

Last call !

Im Frühjahr gab es dieses Preisausschreiben zum Thema Bau eines 0m-Modells des Spremberger Kohlewagens aus einem Magic Train Wagen. Zwei Mitmacher gibt es bis jetzt, hier die beiden recht unterschiedlichen Ergebnisse:

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Jetzt rufen wir dieses Preisausschreiben letzmalig auf. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2020. Alle Teilnehmer erhalten dann außer dem virtuellen Auf-die-Schulter-Klopfen ein kleines Geschenk aus der Produktion von Jaffas Moba-Shop.

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Montag 14. September 2020

Zuwachs im Verzeichnis der Wagen mit Langblattfeder-Drehgestellen

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Dieser von Herbrand gebaute ex OEG-Wagen bereichert ab heute das Verzeichnis der Fahrzeuge mit Langblattfeder-Drehgestellen. Foto: Hannes Ortlieb
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Sonntag 13. September 2020

Probefahrten auf der BAE

Gestern war Jaffa zu wichtigen Besprechungen und Planungen bei mir, und wir nahmen Gelegenheit, die neuesten Produkte, die er entwickelt (hat), mal in einem netteren Ambiente zu fotografieren, als immer nur im mini-Fotostudio. Das sah dann so aus:

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Vor der Trasse der BAE in der Eselsschlucht wurden extra ein paar Bäume gefällt, damit diese Aufnahme des Sonderzuges mit den neuesten Produkten von Jaffa 0m gut fotografiert werden konnte. Kessel- und Steinkübelwagen noch im grauen Fotografieranstrich.

Leider hat er alle Modelle am Abend wieder mitgenommen, allerdings nicht ohne die Bestellzahlen der BAE-Direktion notiert zu haben.

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Komplettes Inhaltverzeichnis von Schmale Spuren jetzt auf der Verlagsseite

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Herbert Fackeldey hat sich der Mühe unterzogen, das Gesamt-Inhaltverzeichnis aller Hefte von Schmale Spuren à jour zu führen. Jetzt steht es auf der Verlagsseite und kann dort als PDF runtergeladen werden.

In absehbarer Zeit soll auch eine Liste der noch lieferbaren Hefte online gestellt werden.

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Samstag 12. September 2020

Alte GHE Personenwagen

Im Zusammenhang mit Jaffas neuem Personenwagen der RME konnte ich auch eine Zeichnung zeigen, die einen praktisch baugleichen Wagen der Gernrode – Harzgeroder Eisenbahn zeigt. Während es von den RME-Wagen so gut wie keine Fotos gibt (außer ganz klein im größerem Szenebild), gibt es von den alten GHE-Wagen gar keine, denn die sind ja allesamt bei Kriesgsende als Reparationsleistung in die Sovietunion gegangen.

Und doch war mir so, als müsste sich in meinen umfangreichen Dateiordnern irgendein Beleg auftreiben lassen Und siehe da, Treffer:

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Spitze Kreuzung im Bf Harzgerode, irgendwann vor dem Kriege. In beiden Zügen befindet sich ein Personenwagen der Nummernreihe 21 – 24, also ein von v.d. Zypen gebauter BC4 mit Laternendach. Wenn wir uns auch ein besseres Belegfoto wünschen würden, so ist dies doch besser als gar nichts, oder? Der erste Personenwagen im linken Zug ist einer der eleganten von Lindner gebauten Vierachser der Nummernreihe 27 – 29. Foto Slg Volker Dehnke

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Freitag 11. September 2020

PKB 3 und DEV 9 (ex Rhein – Ettenheimmünster) aus dem RME BC?

Im schmalspurtreff-forum kam postwendend nachdem Jaffa den RME-Wagen vorgestellt hatte, der Vorschlag, daraus einen Zweiachser nach Plettenberger- oder DEV-Vorbild zu schnibbeln. Das halte ich für keine gute Idee:

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Links der Ci 4 der ehemaligen Bahn Rhein – Ettenheimmünster in Südbaden mit sieben Fenstern (heute DEV 9), rechts der Plettenberger Straßenbahn Nr.3 um ein Fenster kürzer, ansonsten weitgehend baugleich. (Der Achsstand des Plettenberger Wagens ist natürlich auch kürzer.)

Diese beiden Wagen sind erkennbar Varianten des gleichen Designs und der gleichen Konstruktion, nicht jedoch der des RME-Wagens. Beim RME-Wagen sind die Fenster in Zweiergruppen, welche mit einem deutlich breiteren Steg voneinander abgerückt sind, bei den beiden Zweichachsern sind die Fenster mit geichen Abständen durch die ganze Reihe angeordnet.

Diese Änderung des originalen Jaffa Wagenkastens zu erreichen, würde eine wüste Sägerei und Stückelei ergeben. Ob die lohnt, wage ich zu bezweifeln. Ich kann mir aber vorstellen, wenn der jetzt vorgestellte Wagen die aufgewendete Mühe und Zeit in Form von Absatzzahlen wieder eingespielt hat, dann könnte man Jaffa bewegen, die beiden Zweichachser in einer Doppelentwicklung aufzulegen.

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Donnerstag 10. September 2020

Ist das der RME-BC4, den Jaffa jetzt bringt?

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Verblüffende Ähnlichkeit, in der Tat. Aber es gibt einen kleinen subtilen Unterschied.

In meiner Sammlung von Originalzeichnungen ist das Fahrzeug als GHE BC4i Nr. 10-13 benannt, also ein Harzer Fahrzeug, kein Bergisches. Dennoch ist die Ähnlichkeit bzw. Übereinstimmung nicht zu übersehen. Markanter Unterschied: Die Drehgestelle haben zwar Langblattfedern, aber unten liegende. Wer darüber hinwegsehen kann, kann den Wagen auch auf einer Anlage nach Harzvorbild einsetzen. Oder er macht eine Unterschriftensammlung für eine Petition an Jaffa, er möge doch auch solche Drehgestelle entwickeln. Ich kann mir Jaffas Antwort schon vorstellen: „Hast zu Zeichnung, hast du Chance.“ Ausgerechnet die Drehgestelle sind in der Originalzeichnung des Wagens nur schematisch wiedergegeben. Danach kann man kein Modell entwickeln.

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Mittwoch 9. September 2020

Luftsaugebremse für 0m Fahrzeuge

Die ersten beiden Waggons (O- und G-Wagen der Plettenberger Klb.), die Jaffa herausgebracht hat, hatten beim Vorbild nur Handbremse. Da aber nicht jeder Erwerber der Bausätze die Plettenberger Klb. nachbildet, ist eine Zurüstmöglichkeit der Körting Saugluftbremse vorgesehen.

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Hauptbremswelle unter der Wagenmitte mit Zugrichtungsumlenkhebel sowie der Hebel mit der Gabel für den Angriff des Bremszylinders

In der Bauanleitung steht, dass man den Gabelhebel nicht zu montieren braucht, wenn man keine Saugluftbremse zu installieren gedenkt. Hat man das jedoch latent vor, ist es dennoch ratsam, ihn gleich mit aufzufädeln, im Nachhinein ist das doch recht kompliziert.

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Beim Steinkübelwagen hat Jaffa die komplette Luftsaugebremse nachgebildet, da das Vorbild sie auch hatte. Hier sieht man gut, wie die Kolbenstange des Bremszylinders am Gabelhebel angreift.

Unten ganz vereinfacht die Wirkungsweise der Luftsaugebremse bei einem Waggon. Von der Hauptluftleitung, die durch den Wagen geht, gibt es eine Schlauchverbindung zur Unterkammer des stets vertikal arbeitenden Zylinders. Zum Lösen der Bremse wird auf der Lokomotive der Luftsauer angeschaltet, der in der ganzen Leitung ein Vakuum erzeugt, somit auch in der Unterkammer des Zylinders.

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Im Kolben ist ein Ventil, durch das auch die Oberkammer leer gesaugt werden kann. Mit der Oberkammer verbunden ist der Hilfsbehälter, der nur dazu dient, den Unterdruckraum groß zu halten, auch wenn der Kolben beim Bremsen (Wegfall der Saugleistung) nach oben geht.

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Montag 7. September 2020

Das allererste Bild

Im Winter 1992/93 baute ich, kurz nachdem ich meinen kleinen Mietshauskeller in der Kornstraße in Bremen vermessen hatte, einen winzigen Bahnhof, der dort als einzige Unterwegsstation hineinpassen würde: Königskrug.

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Zwei Teile je 1,05m lang entstanden auf meinem Schreibtisch. Hier meine erste selbstgebaute Weiche (aus einem Bausatz von Karl Heinz Riefer) und mein erstes 0m-Fahrzeug, ein kleiner Harzer G-Wagen von Axel Hartig.

Die andere Hälfte des Bahnhofes bekam dann drei Weichen, so dass die Züge, die ich noch gar nicht besaß, hier einmal würden kreuzen können. Das hier sichtbare Güterschuppengleis und das Rampengleis auf dem anderen Stück würden für orgentlichen Rangierbetrieb sorgen.

So geschah es dann auch, aber schon nach einer Saison wurde alles demontiert, weil ein Umzug in einen fast dreimal so großen Raum bevorstand. In meinem BAE-Buch ist zu sehen und zu lesen, was dort aus Königskrug wurde.

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Sonntag 6. September 2020

Der Altenauer baut’n „SHE“-Wagen

Der „Altenauer“ im SNM-Forum heißt in Wahrheit Hans und baut an einer Harzer Anlage in 0 und 0m. Und er hat eine interessante prototype freelancing Idee: Er will die Südharzbahn in der Form nachbilden, die sie heute hätte, wäre sie nicht 1963 stillgelegt worden.

Und da geht er folgerichtig davon aus, dass sie auch solche Rekowagen hätte wie die HSB sie hat:

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Was der Altenauer da auf dem Werktisch hat, ist ein KS Bausatz eines verkürzten Mosbach – Mudauer Wagens mit sechs Fenstern (die stellte ich früher hier vor*), den er mit den „modernen“ Klappfenstern ausrüstet, die Kalle Stümpfl ihm freundlicherweise nachgeliefert hat.

Wer die Geschichte von Anfang an lesen möchte und auch weiter verfolgen will, schaue mal ins SNM-Forum.

*am 28. Mai.

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Samstag 5. September 2020

V 52 als 0m Bückware

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Wenn man gerüchteweise gehört hat, dass ZT jetzt die V51, die er seit einiger Zeit in 0e im Programm hat, nun auch in der meterspurigen Version, also als V 52 in 0m, herausgebracht hat und dann auf seine Website schaut, wird man im Menü nicht fündig. Dort steht nur V 51 (s. Abb. oben). Also doch nur ein Gerücht?
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Aber in der neuesten Ausgabe von Schmale Spuren gibt es einen ganzseitigen Bericht von Herbert Fackeldey über die Zeunertsche V 52. Also muss es sie doch geben! Also nochmal auf die Website geschaut und etwas herumgeklickt. Ah, schau an: Wenn man auf „Neuigkeiten“ geht, dann kommt ein Bild mit einer V 51 und den Umbauwagen von KS und darunter steht: „Die Wagen sind angelehnt an die Fahrzeuge der Bahn Mosbach-Mudau. Und in 0e und 0m erhältlich. Wie man sieht, passen sie hervorragend zu unserer V51 und der nun lieferbaren V52 der DB Strecke Mosbach-Mudau.

Das ist natürlich auch eine Art, mitzuteilen, dass man eine richtige V 52 als 0m Modell im Programm hat.

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Freitag 4. September 2020

Eilmeldung! Schmale Spuren 3/2020 ist erschienen

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Weitere Details zum Inhalt und zu Bestellmöglichkeiten auf der Seite des Verlag Simrock.
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Nochmal die Schöne ii

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Als Frank-Martin Schmidt vorgestern die Zeichnung der keinen BB-Mallet sah, fiel ihm ein, dass er irgendwo ein Bild dieses Loktypus haben musste. Schnell gesucht und gefunden und an OOK geschickt – und schon drin im Journal. Merci F.-M.

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Donnerstag 3. September 2020

Kies ohne Ende

In Norddeutschland lagen die Gleise der Klein- und Schmalspurbahnen zumeist nicht im Schotter, sondern in Kiesbettungen. Kiesgruben gab es allenthalben in der Nähe, während die Schotter liefernden Mittelgebirge weiter weg waren.

Aus diesem Grund wird auch bei der Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen – Asendorf weitestgehend Kiesbettung verwandt. Ab und an muss auch sie erneuert werden, auf dem letzten Streckenstück vor Asendorf war das in diesem Juni der Fall:

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Der Kies wurde per LKW in Heiligenberg angeliefert und dann per Radlader in den DEV-eigenen Selbstentladewagen verladen
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Nun setzt sich die V 3 (ex VGH) an den Talbot und wird ihn Richtung Asendorf bis zur Gleisbaustelle schieben. Fotos: (2) Robert Angerhausen

Robert Angerhausen hat im Kleinbahnforum des DEV drei knuffige Bildberichte über die gewaltige Kiesaktion eingestellt, hier geht es zu „Kies ohne Ende I.“

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Mittwoch 2. September 2020

Zumindest interessant genug

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Es gab ein paar Zuschriften bezüglich der kleinen Malletlok mit den 720mm Rädern, und die waren alle mehr oder weniger korrekt. Sauerländer Kleinbahner schrieb: „1.200 mm Achstand und 6.260 mm Länge passt zur Lenz Type ii, Bauart – natürlich – OOK, Verzeihung O&K.“ Herbert Fackeldey schrieb: „Das müßte der Lenz-Typ ii für die Greifenberger Kleinbahn sein.„Stephan Arbeitlang meinte: „Wenn mich nicht alles täuscht müsste das die 9ii der Franzburger Kreisbahn oder die 8ii der KKB sein.“ Und schließlich noch Roland Molz, der im Betreff einen lustigen Tippfehler machte: Ballet statt Mallet. Er schrieb: „Die Zeichnung ist natürlich der Lenz Typ ii – gefahren bei der FKB und der Kolberger Kleinbahn. GbKB und RüKB müsste ich nachschlagen. Und dann noch in Togo – wobei hier die Lok in Details ggf. abgewichen sind.

Na, das hat sich doch gelohnt.

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Probierhähne wozu?

Da gab es nur eine Zuschrift, und zwar von Hubert the Goose: „Ich tippe auf Wasserstand, entweder Kessel oder Tender/Tank.“ Ersteres ist richtig. Ein Dampfkessel muss lt. Vorschrift zwei Prüfmöglichkeiten für den Wasserstand haben, eine davon muss ein Wasserstandsglas sein. Das kann aber platzen, dann müssen schnellstens die beiden Hähne oben und unten am Wasserstand geschlossen werden, sonst spritzt das heiße Wasser durchs Führerhaus.

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Um dann immer noch den Wasserstand kontrollieren zu können, ist die Anordnung von mehreren Probierhähnen übereinander erlaubt. Und Hubert hat Recht, sowas gibt es auch außen an den Wasserkästen, die heißen dann aber Prüfhähne.

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Dienstag 1. September 2020

Schwer genug?

Nach meiner Suchmeldung bezüglich des Benrather ET schreibt ein szenebekannter Leser: „Otto, ich muss gestehen, dass Deine Rätsel und Aufgaben schon mal anspruchsvoller waren“

Na gut, wie ist es denn mit dieser Frage: Wo lief diese meterspurige, von O & K gebaute BB-Mallet?

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Leider steht der Treibraddurchmesser nicht dran, aber nach meiner Messung und Interpolation müssten das 720mm sein. Ziemlich lütt für eine Meterspurlok, oder?

So, jetzt mal Butter bei die Fische.

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Montag 31. August 2020

Pech muss man haben

Meine Freunde wissen, welches Pech ich vor knapp zwei Wochen hatte, als unser ganzes Haus und auch der Anlagenkeller geflutet wurde. All den Freunden, die beim Retten halfen, sei auch hier noch einmal herzlich gedankt.

Und diese Freunde, die vor allen Dingen alles was am Boden oder in Bodennähe aufbewahrt wurde, ins Trockene bringen mussten, fanden gar manchen Schatz, von dem ich nichts mehr wusse, gibt es doch unter der Anlage große Stauräume, in denen ich seit zehn Jahren nicht mehr war.

Unter diesen Schätzchen fanden sie dann unter anderem auch diese Pläne, die zwar feucht aber nicht komplett durchnässt waren:

Der Kenner sieht es sofort: Das sind Kopien von Originalplänen der Empfangsgebäude von Wieda (links) und Walkenried der Südharzbahn.

Gerade kürzlich noch hatte ich einem Freund gegenüber behauptet, solche Pläne nicht zu besitzen. Das war zwar nicht gelogen, aber – wie man sieht – falsch. Mittlerweile sind die Pläne ordentlich eingescant. Und wenn sie jetzt zerfallen sollten, so sind die Zeichnungen doch auf jeden Fall sichergestellt. Wie ich schon sagte: Pech muss man haben.

Sonntag 30. August 2020

Schmale Spuren Heft 3/2020 kommt

In Kürze ist es soweit, das dritte Heft 2020 kommt aus der Druckerei.

Die drei auf dem Cover genannten Inhaltpunkte sind nur die Spitze des Eisberges.

Es gibt noch viel mehr zu lesen und anzuschauen:

Das dürfte mal ein besonders fettes Heft werden, denke ich. Wer noch kein Abo hat, kann es (wie auch Einzelhefte) direkt beim Verlag Simrock bestellen.

Samstag 29. August 2020

Hier gesucht, heißt schon gefunden

Ein paar nützliche Hinweise, wie ich an den Plan kommen könnte, gab es schon, als plötzlich eine E-Mail mit der von Walter Stramitzer angefertigten Zeichnung kam. Bingo! Merci.

Freitag 28. August 2020

Fahrzeugzeichnung dringend gesucht

Dieser bei der Attergaubahn in Österreich aufgenommene ET fuhr ursprünglich auf dem meterspurigen Benrather Netz der Rheinischen Bahngesellschaft:

Die wunderbaren Stromabnehmer von Schnelli schreien geradezu nach diesem Fahrzeug.
Foto: Werner Hardmeier

Hat jemand Zeichnungen des Fahrzeugs oder weiß, wo sie erhältlich sind?

Probieren geht über studieren

Dies sind die drei aufgearbeiteten „Probierhähne“ einer ziemlich wuchtigen Meterspurlok, die 1918 für die Heeresfeldbahnen gebaut, aber wegen Kriegsende nicht mehr eingesetzt wurde. Dennoch war sie lange Zeit außer Landes, bevor sie wieder zurück nach Deutschland geholt werden konnte. Hat jemand eine Idee, was mit diesen Hähnen probiert werden soll?

Mittwoch 26. August 2020

Der RME-Personenwagen und sein Hintergrund

Kommentar von Feldbahn-Alex

Dank der „halben Größe“ von 0m zur IIm-Fraktion ergeben sich ja einige Synergien, von denen ich mir erhoffe, dass dadurch der Markt an maßstäblichen Modellen für beide Maßstäbe neue Modelle bringt.

Der „Liblarer“ von LGB wurde hier: http://www.buntbahn.de/modellbau/printview.php?t=1682&start=0 schon einmal näher unter die Lupe genommen.

Gruß, Alexander

Dienstag 25. August 2020

„Wie wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren …“

Na ja, da ich zu diesen Kreisen selber gehöre, weiß ich schön länger, was da so bei Jaffas Moba-Shop mittel- und längerfristig köchelt. Eines dieser Objekte hat Jaffa jetzt zur Vorab-Information hinter vorgehaltener Hand freigegeben, ein Fressen für mein Journal. *Hände reib*

Nach immerhin vier Güterwagen hat Jaffa jetzt Lust, mal einen Personenwagen zu machen. Der soll nicht zu groß sein (meine Idee mit dem Sargdeckelwagen der Harzquerbahn hat er locker vom Tisch gewischt) und wenn die schon vorhandenen Drehgestelle verwendet werden könnten, wäre das super. Das engte die Auswahl recht schnell auf diesen Wagen ein:

Die C4 und BC4 der Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn gehören mit einer LüP von 9300mm zu den kürzeren Viersachsern. Die Drehgestelle mit 1200mm Achsstand und Langblattfeder befinden sich bereits im Programm von Jaffas Moba-Shop.

Dieser Wagen galt lange Zeit als der einzige weitgehend korrekte Personenwagen im LGB-Programm. Wolf D. Groote hat so ein Modell gesupert:

Die benachbarte Wermelskirchen-Burger Eisenbahn besaß diesen Wagentyp auch. Bei der RME gab es keine Saugluftbremse, die Wagen hatten nur ein handgebremstes Drehgestell. Foto: W.D. Groote

Wäre das nicht ein Schmankerl für 0m? Aber es gibt ein Problem. Während gute Zeichnungen vorhanden sind, mangelt es an brauchbaren Fotos. In den Publikationen tauchen immer nur die gleichen zwei, drei kleinformatigen Bilder auf, oft in nicht optimaler Qualität. Für ein paar richtig gute Fotos des Wagentyps wäre Jaffa dankbar.


Kommentar von Werner Martin:

Das ist eine sehr gute Nachricht, aber könnte man das Fahrgestell auch für den Pola Maxi – Wagenkasten benützen? Es wäre auch eine gebremste Ausführung sinnvoll.

Grüße
Werner

Antwort von OOK:

Der Wagenkasten von POLA MAXI ist 145mm lang, der des RME BC 6800mm durch 45 = 151mm. Ich denke nicht, dass es sinnvoll wäre, zugunsten von einigen wenigen Modellbahnern, die noch POLA-MAXI-Teile in der Bastelkiste haben (ich gehöre auch dazu) auf hundertprozentige Maßstäblichkeit des neuen Modells zu verzichten. Zumal sich Jaffa ins eigene Bein schießen würde: damit er ein paar Wagenkästen weniger verkaufen kann, soll er den Rahmen verkürzt umsetzen? Eher nicht.

Ich vermute mal, dass es den Wagen sowohl mit einem (hand)gebremsten Drehgestell als auch mit zwei gebremsten Drehgestellen geben wird, mit oder ohne Saugluftbremse. OOK.

OOKs Blog-Labyrinth

Der Blog ist jetzt noch nicht einmal ein Jahr am Netz und bereits ein Füllhorn an Informationen … in denen manche Perle leicht übersehen wird. Es gibt inzwischen über 160 Seiten und Beiträge, dazu kommen die überschlägig rund 200 Journaleinträge. Wie soll man sich darin zurechtfinden und vor allen dingen etwas Bestimmtes finden?

Ganz einfach, denn es gibt neben der Hauptmenü-Struktur in der Kopfzeile für die Seiten drei gute Instrumente, um die Inhalte zu erschließen:

1. Beitragssuche nach Kategorien: Dahinter verbirgt sich ein Pulldown-Menü und man sieht auch die Anzahl der Beiträge zu den einzelnen Kategorien, die man hierüber aufrufen kann.

2. Wenn man ungefähr in Erinnerung hat, wann ein bestimmter Beitrag erschienen ist, gibt es unten am Seitenfuß eine Liste, in der Beiträge nach Monaten geordnet angezeigt werden können … und – last but not least – gibt es

3. Die Volltextsuche mit Autocomplete: Dort kann man langsam Begriffe eintippen, die das System zu den vorhandenen Schlagwörtern vervollständigt. Wir nutzen diese Möglchkeit inzwischen selbst sehr gerne, insbesondere, wenn wir in den Tiefen des Journals schürfen wollen.

Montag 24. August 2020

Interessante Suchmeldung aus Aachen

Reiner Bimmermann hat in Achen den Spitznamen Straßenbahn-Professor. Kein anderer weiß so perfekt über die Aachener Straßenbahn und die Aachener Kleinbahn Bescheid wie er. Manche behaupten sogar, er wisse alles. Das sieht er selber anders. Hier ist zum Beispiel etwas, was er nicht weiß, aber gern wüsste. Er schreibt:

Im Jahr 1899 bezog die Aachener Kleinbahn für Ihren damals neuen Eschweiler Betriebsteil 10 Selbstentlader von der Aachener Waggonfabrik Talbot. Die AKG wollte damit den aufstrebenden Güter- und besonders Kohleverkehr im Eschweiler Netz forcieren, und beschaffte daher für eine meterspurige Kleinbahn sehr moderne Güterwagen. Leider stellte sich schnell heraus, daß die neuen Wagen mit einem Ladegewicht von 5 t und einem Ladevolumen von 4,5 m³ für die normale Hausbrandlieferung viel zu groß waren. In der Hauptsache wurden damals von der AKG Bäckereien und Brotfabriken (Broichweiden) mit Steinkohle und Braunkohlebriketts beliefert. So trennte man sich schon 5 Jahre später wieder von den nagelneuen Fahrzeugen.
Hier ein Foto:

Die Aufnahme ist um die Jahrhundertwende vor dem Kohlebunker des AKG Kraftwerks Eschweiler Pumpe aufgenommen. Der Selbstentlader hat die Nummer 36. Das Bild stammt aus meiner Sammlung. Unten noch eine Ausschnittsvergrößerung.



Laut AKG Geschäftsbericht waren spätestens 1906 alle 10 Talbotwagen aus Eschweiler verschwunden. – Aber wohin? Bei welcher meterspurigen Bahn sind sie gelandet? Fürs alte Eisen waren sie entschieden zu jung.

Über jeden sachdienlichen Hinweis, gerne hier als Kommentar, freut sich
Reiner Bimmermann

Auslieferung des Kesselwagens hat begonnen

Man muss nicht unbedingt Schnelli heißen, um schnell zu sein. Jaffa hat sich mal wieder selbst unterboten und bereits mit der Auslieferung des Kesselwagens 501 der GHE begonnen, die fürs Monatsende angekündigt war. Wegen Details (zum Beispiel die separate Hinzubestellung der Schnellenkamp-Radsätze und der pinpoint Lager) schaut man am besten auf Jaffas Website.

Sonntag 23. August 2020

Lob aus berufenem Munde

Nachdem Jaffa seinen GHE Kesselwagen am 6. August u.a. auch im schmalspur-treff forum vorgestellt hatte, passierte erstmal (von zwei themenfernen Miniposts abgesehen) gar nichts. Es wirkte so, als hätte es allen die Sprache verschlagen. Aber gestern meldete sich teetrix, der wie früher erwähnt, auch einen GG der Plettenberger Kleinbahn in 1:45 in der Mache hat) und schrieb:

Wow. Eine echte Konkurrenz zur Großserien-Spritzgußtechnik daumendaumendaumen !

Darf ich die Bilder ins englische Forum (NGRM online) verlinken? Ein paar „continental modelers“ gibt’s ja auch dort…

Natürlich hat Jaffa großzügig sein Placet gegeben. Unsinn, war nur Spaß, er hat sich über das Lob aus berufenem Munde sehr gefreut (wir haben darüber telefoniert) und die Erlaubnis zum Verlinken natürlich gerne erteilt.

Samstag 22. August 2020

Werden Schnellis Weichen reichen?

Gestern konnte ich also in einem besonderen Beitrag die neue Großserien-Weiche von Michael Schnellenkamp vorstellen. Diese Weiche hat zwar keinen Freundensprung bei mir ausgelöst, aber eine grundsätzliche Zufriedenheit. Das Wichtigste ist, dass es sie überhaupt gibt: 0m-Weichen in Großserie von einem bekannten Spur 0-Hersteller, davon hatte ich dreißig Jahre lang geträumt, ein Traum dessen Erfüllung absolut unmöglich schien. Das führte dann zu dem Slogan:

0m ist kein Ponyhof

Im Spur 0 Forum wurde sogleich beklagt, dass die Weiche kein spezielles Vorbild hat. Stimmt. Es ist eine generische Weiche. Und das kann bei der auf mittlere Sicht einzigen Weiche nicht anders sein. Man erinnere sich an Fleischmann Magic Train, eine 0e-Bahn nach einem ganz konkreten Vorbild, der Steiermärkischen Landesbahn. Kennt jemand jemanden, der genau die Steiermärkischen Landesbahn nachbaut? Eben. Ich auch nicht. Mit genau dieser wunderbaren Vorbildfixierung trug schon die Anfangspackung den Todenstoß in sich. Hätte Schnelli jetzt eine Weiche sagen wir nach einem konkreten bei der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf oder der Selketalbahn vorgefundenen Vorbild gebaut, könnten sich 90% der Interessenten hinter dem Argument verschanzen, dass sie mit genau dieser Weiche nichts anfangen können.

Nee Leute, lasst die Kirche im Dorf. Mit der allerersten Weiche können keine Sonderwünsche einzelner Modellbahner erfüllt werden. Freut euch, dass es eine gibt und kauft sie. Dann, und nur dann wird der Hersteller für Wünsche bezüglich einer weiteren Weiche ein offenes Ohr haben.

Und – falls es jemand noch nicht weiß: Die Herzynia-Weichen kann ich immer noch besorgen (außer einfache Weiche 1:5,5 R+L). Da kann jeder seine persönliche Weiche in Auftrag geben, gegen Vorkasse versteht sich, das ist halt der kleine Unterschied zu generischen Weichen.

Donnerstag 20. August 2020

Ja, wie kuppeln sie denn?

Vor einiger Zeit hatte ich mal hier im Blog eine lange Liste von Kupplungen a) meterspuriger Vorbilder und b) für 0m infrage kommender Modellkupplungssyteme angelegt. Beide Teile der Liste sind natürlich nicht vollständig und in letzter Zeit habe ich sie nicht aktualisiert, weil viele andere Dinge im Vordergrund waren.

Dieser Tage kam jedoch eine Anfrage eines Neu-Nullemmers, ob ich eine Balancierkupplung empfehlen könne. Spontan konnte ich das nicht, aber dann bewarb Michael Schwerdtfeger im Spur 0-Forum die Balancierkupplung, die Uwe Ehlebracht für die Rügenmodule im 0e-Club Hamburg entworfen hatte und als Teilesatz produziert.

Hier mal zwei Bilder:

Die Bilder stammen von der Website des 0e-Clubs Hamburg, hier ist der Direktlink zu den Kupplungen.

Das linke Bild zeigt die ursprüngliche Ausführung, inzwischen gibt es eine weiter entwickelte mit Schlitzpuffer, so dass man auch Kuppelstangen und Kuppeleisen einhängen kann. Alles Weiter bitte auf der verlinkten Seite nachschauen.

Dienstag 18. August 2020

Was für ein Drehgestell?

Drei Antworten sind auf meine gestrige Frage gekommen, die möchte ich euch nicht vorenthalten:

Werner Martin schrieb: Es handelt sich um das Drehgestell eines Einheitswagens von Nagold-Altensteig. Vermutlich aufgenommen beim DEV.

Sauerländer Kleinbahner schrieb: Wenn Du nicht gesagt hättest, dass es ein Schmalspurdrehgestell ist hätte ich es einem Reichsbahn-Eilzugwagen zugeordnet. Gruppe 32 oder wie die hießen. Ich werfe daher die Stahl-Vierachser von Nagold-Altensteig, später Mosbach-Mudau, in den Ring. Der Übersichtszeichnung nach passt es: guckst Du

und Frank-Martin Schmidt schrieb: Ich bin zwar nicht soo der Harzkenner, aber so spontan im Fahrzeugbuch nachgeschaut, würde ich sagen SHE T02.


Hätte ich selber raten müssen, wäre meine Antwort in etwa identisch mit der vom Sauerländer Kleinbahner gewesen: Reichsbahn-Eilzugwagen aus den Dreißigern. Der Rest stimmt auch und Werner Martin hat sogar den korrekten Aufnahmeort genannt. Frank-Martin lag etwas abseits. Kann ja mal vorkommen.

Eine Frage hätte ich dann noch: Wie hießen die normalspurigen Drehgestelle?

Edit: Und schon ist die richtige Antwort da von Wolf D. Groote: Na klar, Drehgestell des ex N-A-Wagens beim DEV. Hersteller MF Esslingen in Anlehnung an die Bauart Görlitz leicht.

Edit II: Sauerländer Kleinbahner reichte Folgendes nach: Hans-Peter Schramm bezeichnet sie auf seiner Seite als „Bauart Görlitz“. Den Beschreibungen nach, die ich mit Bordmitteln gefunden habe, trifft das ziemlich gut auf „Görlitz III leicht“ zu: längsgestellte Wiegenfedern, aufgehängt  in Schaken als Dämpfungselementen. 

Genau das wollte ich hören. Und so können wir diese Drehgestelle die Meterspur Görlitzer nennen, oder?

Montag 17. August 2020

Weichen-Warter

Einige von euch warten auf die Zustellung der Weichen, die ich für euch besorgt habe. Sollten eigentlich heute versandt werden. Bin aber heute morgen gestürzt und nur beschränkt einsatzfähig. Ich sage mal vorsichtig: übermorgen gehen die raus.

Was für ein Drehgestell ist denn das?

Dreifache Federung mit Blattfeder, Spiralfedern und nochmal Blattfedern, das ist in der Meterspur doch recht selten. Foto: OOK

Also, was ist das für ein Drehgestell?

Sonntag 16. August

Ja, sie isses

Der vorgestern erwähnte Erwerber des Chiemseelok-Bausatzes hat sich erneut gemeldet:

ja, ich habe genau diesen Bausatz ersteigert. Ich hatte auf den Bausatz geboten, ohne genau zu Wissen, was mich dann erwartet. Dann war ich doch sehr angenehm überrascht. Die Lok bietet sich für einen Umbau der MT Stainz an, da sie praktisch das gleiche Fahrgestellt hat (bis auf die Spurweite). Ich möchte die Lok aber in 0m bauen. Dafür habe ich mir bei Ebay und in verschiedenen Foren schon die MT Radsätze, den Plastikrahmen mit den Stromabnehmern, die Bodenplatte (Bremsbacken), die Zylinder und eine komplette Steuerung besorgt. Als Motor möchte ich die Antriebseinheit einer Märklin 05 mit Kegelräder und Maxon-Motor verwenden. Dazu muss der Kessel mit den entsprechenden Ausschnitten neu angefertigt werden. Dann muss ich nur noch das Zinkfahrgestell durch eines aus Messing ersetzen, sowie die Bodenplatte und die Achsen neu anfertigen.
Vielen Dank an Herrn Nienhus für das Angebot. Die meisten Teile sind logisch anzubringen. Es gibt allerdings noch Fragen zur Gehäusebefestigung. Ich werde die Teile, die dafür offensichtlich vorgesehen sind doch mal fotografieren. Es ist auch nur ein Firmenschild der Lok vorhanden. Aufnahmen des Originals zeigen diese teilweise nur mit einem Schild auf der rechten Seite. Die Fahrgäste haben die Lok ja auch nur von der rechten Seite gesehen. Zwei Schilder fände ich aber schöner.
Ich bin in Heidenheim an der Brenz aufgewachsen. Da war es nicht weit zur Härtsfeldbahn. Deshalb möchte ich gerne den Bahnhof Waldhausen-Glashütte der Bahn als Modul nachbauen. Die kleine Holzverladestelle mit den drei Weichen könnte man fast maßstäblich umsetzen (von Weiche zu Weiche ca. 150 Meter). Nachdem ich in 1:87 immer bei H0e hängenblieb (Schuld war die EGGER-Bahn), möchte ich diesen Fehler in 0 nicht mehr machen.
Viel Grüße
Werner Martin

Freitag 14. August 2020

Fortsetzung der Doppelzuggeschichte

Heute morgen bin ich extra früh aus den Federn, um rechtzeitig vor Ort zu sein, also an der Eselsschlucht. Als ich mich aber meinem Lieblings-Fotostandpunkt näherte, musste ich leider feststellen, dass ein paar andere Fuzzies noch früher aufgestanden waren. Shit happens.

Ich glaube, einer von den Frühaufstehern war mein Freund Rudi, den werde ich mal fragen, ob er mir seine Aufnahme zumailt.

Da die ganzen Typen da schon meinen Lieblingsplatz eingenommen hatten, habe ich mir das Erklettern des Felsens erspart, warf mich auf mein Kettenfahrzeug und radelde wie ein geölter Blitz zum Bahnhof Sonnenberg, um die Flügelung des Doppelzuges abzulichten. Den spannenden Vorgang würden die vier da oben nicht auf den Film kriegen. Ätsch man!

Aber der Zug war doch schneller als ich gedacht hatte. Als ich den vorderen Triebwagen schon Richtung St. Andreasberg losfahren sah, schmiss ich meinen Drahtesel hin und drückte auf den Auslöser. Na ja, so halbwegs habe ich das noch drauf gekriegt. Seht selbst:

Und die Moral von der Geschicht: Früh genug aufstehen, noch früher als alle anderen.

Sonntagsgrüße

Otto

Chiemseebahnlok 1:45

Vor einiger Zeit veröffentlichte ich diese Leseranfrage:

Hallo, ich konnte vor einiger Zeit den Gehäusebausatz der Krauss-Kastenlok der Chiemseebahn für ein Magic-Train-Fahrwerk ersteigern. Leider ist keine Bauanleitung vorhanden und ich konnte den Hersteller des gut gemachten Bausatzes noch nicht ermitteln. Gibt es Erfahrungen für die Umspurung des Fahrwerkes von 0e auf 0m? Grüße Werner

Damals konnte ich die Frage nicht beantworten, heute aber, denn es hat sich Wendelin Nienhus bei mir gemeldet, der zu Zeiten, als die prä-NuSSA noch in Ladbergen stattfand, einen Gehäusebausatz der Chiemseebahn-Dampflok entwickelte. In Ladbergen zeigte er eine von ihm selber fertiggestellte Maschine auf einem Magictrain-STAINZ-Fahrwerk:

Sollte es sich bei dem von „Werner“ benannten Bausatz tatsächlich um einen von Wendelin Nienhus hergestellten handeln (um was für einen sollte es sich auch sonst handeln?), ist er gerne bereit, Tipps für den Zusammenbau zu geben. Ich kann eine entsprechende Anfrage an ihn weiter leiten. Er hat aber auch mitgeteilt, dass er keine Bausätze mehr hat (ist ja auch Ewigkeiten her) und auch keine weiteren herstellen wird.

Was will uns das sagen?

Das will uns sagen, dass es endlich mal an der Zeit wäre, dass eine korrekte Kastenlok nach meterspurigem Vorbild in 0m herauskommt. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.

Mittwoch 12. August 2020

Sommerloch-Füllung – mit historischem Hintergrund

Seit der Meldung, dass der GHE-Kesselwagen bei Jaffa jetzt bestellbar ist, gab es hier ein paar Tage lang keine Einträge. Sollte da jemand gedacht haben, dass OOK jetzt der Stoff ausgeht, so irrt sich der. Gerade das letzte Wochenende war ein Potpourri aus Anstoßen von neuen Projekten und Weiterentwickeln von laufenden (diverse Wagen und Tfz), das würde hier gar nicht alles rein passen. Aber wir haben nun mal das Prinzip, keine ungelegten Eier zu begackern. Für Dinge, die noch in der Entwicklung sind, haben wir ja, der Name sagt es schon, das interne Entwicklerforum (s. rechte Randspalte unterhalb von Impressum)

Daher keine Sorge, es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis das nächste 0m-Fahrzeug fertig entwickelt und bestellbar gemeldet werden kann.


So und jetzt kommen wir zu der Sache mit dem historischen Hintergrund. Im Harz- und Harzbahnforum läuft seit einigen Wochen ein Strang über ‚“Doppelzüge’“ der Südharzbahn vor dem Kriege. Wobei der Ausdruck Doppelzüge kein offizieller ist.

Der niederländische SHE-Kenner Marco Staartjes entdeckte im Sommerfahrplan 1939 der Südharzbahn etwas Bemerkenswertes (deswegen hat er es ja auch bemerkt) und kringelte es gleich mal gelb ein:

Sommerfahrplan 1939 der Südharzbahn. Die gelb eingekringelten Stellen zeigen, dass der Zug 15 nach Sorge und der Zug 3 nach Walkenried bis Brunnenbachsmühle die gleichen Fahrzeiten hatten.

Und was will uns das sagen?

Das will uns sagen, dass die SHE schon so früh das Flügeln von Zügen ausprobiert hat und damit ein Vorbild bei der Entwicklung des ICE 2 war. *Ironiemodus aus *

Die SHE hatte es gerade zu zwei Triebwagen gebracht, die waren aber nicht vielfachsteuerfähig, wie man das heute nennt. Und, wie händelten die das? Ganz einfach, sie kuppelten die beiden Triebwagen zusammen und ließen den hinteren im Leerlauf, so dass er vom vorderen geschleppt werden konnte. Und im Trennungsbahnhof Brunnenbachsmühle wurden sie auseinandergekuppelt und schon drei Minuten nach der planmäßig Ankunft brummte der Triebwagen nach Sorge davon. Und eine weitere Minute später der nach Walkenried. (In Hamm dauert es heute mit den von Berlin kommenden ICE etwas länger.)

Hat das auch was mit 0m zu tun?

Na, im Prinzip hat alles Meterspurige das Potential, etwas mit 0m zu tun zu haben, auch wenn es nicht immer realisiert wird. In diesem Fall lockte es mich jedoch, mal auszuprobieren, ob sowas auch bei meiner BAE-Anlage denkbar wäre. Ich stiefelte also mal runter in den küüüüühlen Keller und inszenierte eine entsprechende Szene:

Der T 12 und der T 15 der BAE sind zusammengekuppelt und fahren als ein Zug von Sieber nach Sonnenberg. In Sonnenberg werden sie getrennt, der vordere Zug fährt nach kurzem Halt weiter nach St. Andreasberg, der hintere mit dem Postwagen weiter nach Braunlage.

Ginge also. Aber anders als bei der SHE: Modell-Tfz haben keinen Freilauf, also müssen beide Fahrzeuge am Regler hängen. Wir werden mal diskutieren ob wir das wollen und ob das Sinn macht. Ein gutes Vorbild gibt es ja.

Freitag 7. August 2020

Vom Prototypen zum Regalbrettsteher – trauriges Schicksal eines schönen Wagens

Lang, lang ist’s her, schon Anfang der Neunziger baute ich mir den Personenwagen C4i 12 der Südharzbahn aus Polystyrol für meine im Entstehen begriffene 0m-Anlage. Damals – noch in meiner Bremer Zeit – war Axel Hartig häufiger bei mir zu Besuch (und ich bei ihm in Unna). Er hatte damals schon angefangen, Messingbausätze für 0m zu entwickeln, und so fragte ich ihn, ob er nicht auch passende Drehgestelle für meinen in Arbeit befindlichen SHE C4i herstellen hönnte.

Was wäre gewesen, wenn er nein gesagt hätte? Har er aber nicht. Ich gab Axel eine Zeichnung des Drehgestells (und Wilfried Link konstruierte das Urmodell) und einige Zeit später bekam ich das erste Paar von ihm. Somit kam mein SHE-Wagen ans Laufen und war lange Zeit der einzige Personenwagen auf der Anlage. Aber da Axel nun schonmal das Drehgestell gemacht hatte, beschloss er, gleich den ganzen Wagen als Messingbausatz aufzulegen. Ich erwarb zwei und ließ sie mir von Daniel Melzer fertigbauen.

Mit diesen Wagen mit professionellem Finish konnte mein Selbstbau-Erstling nicht mithalten. Da er außerdem gerne entgleiste, bekam er einen netten Platz im „in Reparatur“-Regal.

Das war die Zeit, als von Weinert die Weyer-Personenwagen herauskamen und Axel die so genannten „Eisfelder“ auf Rivasrossi-Donnerbüchsenbasis entwickelte, und mein selbstgebauter Erstling geriet in Vergessenheit.

Als dann ein paar Jahre später die große Anlage in Hamm in Betrieb ging, fehlte es an Personenwagen und der alte C4i mit SHE-Eigentumsmerkmal musste mitlaufen, ging nicht anders. Aber seine Entgleisungfreudigkeit verdarb so manche schöne Zugfahrt.

Sprung in die Gegenwart

In der 0m Gegenwart gibt es die neuen Drehgestelle von Jaffa mit Achsen von Schnelli. Und die laufen „wie geschmiert“, und wie man entgleist, wissen die irgendwie gar nicht. Leider passen diese Langblattfeder-Drehgestelle zwar zu vielen Wagen, nicht aber zu den SHE-Tonnendachpersonenwagen. Aber gestern dachte ich: egal, wichtiger als korrekte Drehgestelle ist ordentliches Laufen, und ersetze das eine entgleisungfreudige Drehgestell durch eins von Jaffa. Das sieht jetzt so aus:

Rechts das korrekte Drehgestell von Axel Hartig, links das falsche“ von Jaffa. Der Wagen läuft jetzt einwandfrei. Vielleicht wird er nun auch mal richtig ordentlich fertiggestellt und fertig dekoriert.

Darf so ein Wagen zwei verschiedene Drehgestelle haben? Ja, darf er. Ich habe zwar jetzt kein Belegfoto parat, aber ich weiß, dass das auch beim Vorbild, zumal beim schmalspurigen, vorgekommen ist. Denn, wie sagt das Sprichwort, in der Not frißt der Teufel Fliegen.

Es gibt aber eine ganz klitzekleine Hoffung, dass Jaffa mal passende Drehgestelle entwickelt. Na, das wär ja was …

Donnerstag 6. August 2020

GHE 501 Kesselwagen jetzt bestellbar

Das war der Moment, auf den ich sehnsüchtig gewartet habe. Heute morgen kam die Mail von Jaffa, dass der vierachsige GHE-Kesselwagen so weit gediehen ist, dass er ihn als bestellbar in seinen Shop einstellen konnte. Und dann die bilder. Schaut selbst (hier zunächst nur eine Auswahl, später mehr):

In einem gesonderten Beitrag gibt es mehr Detailbilder. Und im Spur 0 Forum hat Jaffa diverse Details der Konstruktion und Tipps für den Zusammenbau gepostet (ab Post # 54).

ArGe Schmalspur Vorsitzender Peter Höhn besucht die BAE

Das passte gut. Heute morgen machte Peter auf der Rückseise von seinen Schwiegereltern mit seiner Frau bei der BAE Station. Peter hat seinerzeit eine phantastische Rezension des BAE-Buches in der ArGe-Schmalspur-Info geschrieben und konnte sich das Objekt jetzt erstmals in natura anschauen. Am Schluss äußerte er den Wunsch, mal beim Betrieb mitmachen zu können. Kann er, sobald Corona das zulässt. Foto: Christina Höhn

Dienstag 4. August 2020

Zusammenbau des PKB G-Wagens von Jaffas Mobashop

Detlef Rackys Plettenberger G-Wagen in der Endphase. Die etwas üppig erscheinende Dachunterkonstruktion hat den Grund, dass das gewellte Material für das für den Wagen typische Wellblechdach sonst schwer in Form gehalten werden kann. Foto: dry

Detlef Racky ist mit dem Zusammenbau seines Jaffa-Bausatzes schon in der Zielgeraden und berichtet über seine Bauerfahrungen sowohl im schmalspur-treff-Forum als auch etwas ausführlicher im Spur 0-Forum. Beides auf jeden Fall lesenswert.


PS: Wer den Bausatz noch nicht kennt, klicke in der teaser-Leiste rechts auf das unterste Bildchen.

Sonntag 2. August 2020

Coils auf der Hohenlimburger Kleinbahn: weitere Belege

Gestern erinnerte ich mich, dass ich ja leihweise das Born/Groote-Buch über die Hohenlimburger Kleinbahn* im Regal stehen habe. Schnell mal reingeschaut: Au ja: aufgebockte Wagen, mit Coilladung. Ein sw-Bild auf S. 51 und ein Farbbild auf S. 42, ersteres mit einem Wagen, letzteres mit zweien. Das ist dann aber auch schon alles. Also für beinharte Coilfans wie der vorgestern zitierte Michael vielleicht nicht so ganz überzeugend.

Samstag 1. August 2020

Leserpost

Von Hubert the Goose kam der Kommentar:

Warum in die Ferne schweifen, lag das gute doch so nah
Den Coiltransport hat es doch auch auf der Hohenlimburger Kleinbahn gegeben:

http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-Hohenlimburger_Kleinbahn-KB-1001-25-24.12.1983-de.html

Das ist natürlich richtig und wird ja wohl in der nächsten Zeit an mehreren Stellen in 0m realisiert. Mich hat aber doch ein Coil-Ganzgüterzug sehr beeindruckt, der die ultraschwere Last über mehrere hundert Kilometer befördert. Aufgerollte Regelspurwagen sind natürlich auch toll, aber eigentlich ist es ja Regelspurverkehr mit last mile Meterspur.

Eine weitere email, die ich aus einem ganz anderen 0m-bezogenen Grund bekam, endete so:

Bis dahin bleibe gesund und fülle deinen Blog weiter mit so tollen Themen.“ Das freut mich und wird mir Ansporn sein.


Freitag 31. Juli 2020

Coils oder nicht Coils, das ist hier die Frage

Gar nicht lange her, da fragte ich meinen Freund und BAE-Mitmacher-Urgestein Michael, ob er nicht jetzt, wo 0m so sehr im Aufschwung sei, auch zu 0m wechseln würde. Er hat zwar eine Spur 0-Anlage (die gerade in meinem Rangierbuch Gegenstand eines Kapitels war), aber vorher hatte er eine superschöne und betriebsorientierte 0e-Anlage, der ich immer noch nachtrauere.

Und was antwortet mir Michael? Wär schon nicht uninteressant, aber er habe sich nun mal, seit er 0 mache, und insbesondere seit er am Pfannenberg war, total in die schweren Coiltransporte verknallt. Und „sowas“ könne es da in 0m ja nunmal nicht geben.

Erst wollte ich ihm zustimmen, doch dann erinnerte ich mich, dass ich vor einiger Zeit mal im Internet im Meterspurnetz der spanischen Nordküste unterwegs gewesen war und da auf Bilder wie die beiden folgenden gestoßen war:

Und hier, fast am Ziel in Luchana (baskisch: Lutxana; ein kleiner Zwischenbahnhof innerhalb von Bilbao), ein Coil Ganzgüterzug. Bobinero heißen solche Züge auf Spanisch, von la bobina, die Spule.

Michael zeigte sich beeindruckt, wollte aber dennoch nicht zu 0m wechseln. Na gut, man kann nicht alles haben. Hauptsache er macht weiterhin 0m bei der BAE.

Donnerstag 30. Juli 2020

Hubert the Goose: Herzynia-Weichen in Engiadina

Warum sich 0m Urgestein Hubert Wetekamp „the Goose“ nennt, haben wir im Bericht über die NuSSA schon gezeigt. Weiß jetzt jeder. Aber Hubert doesn’t only go american, er macht auch Rhätisches. Im SNM-Forum beschreibt er den Bau seiner Engiadina-Segmente ausführlich. Und die Weichen, die er da verwendet, sind Herzynia-Weichen – ich muss das wissen.

Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass Hubert seine Weichen mit den halben Kleineisen von Jaffas Moba-Shop bestückt hat.

Mittwoch 29. Juli 2020

Am 22. Juli berichtete ich mit drei Bildern von der Ankunft der SPREEWALD bei der Märkischen Museums-Eisenbahn in Hüinghausen. Heute bekam ich ein Bild, das die Lok neben der BIEBERLIES zeigt, die sie nach der HU vertreten soll.

Zwei Schönheiten Seit‘ an Seit‘. Aber ob sie auch einmal zusammen zum Einsatz kommen werden, ist ungewiss. Aber vielleicht klappt es ja, wenn die SPREEWALD ihre HU hatte und bevor die BIEBERLIES dann ihrerseits in HU geht. Foto: Benjamin Riedesel

Das war gemein

Vier Antworten gab es auf die Rätselfrage bezüglich des beautiful american coach „vierzig Kilometer von Durango“ entfernt. Nur eine fiel wirklich auf meine beabsichtigte Fehlleitung herein, bei Durango sofort auf Colorado, USA zu tippen. Aber das Durango im amerikanischen Westen ist ja von hispanischen Einwanderern nach ihrer alten Heimatstadt im spanischen Baskenland benannt.

Die beste Antwort war diese:

Das war gemein:

Der Wagen sieht zwar sehr amerikanisch aus und kann evtl. auch aus den USA stammen, was aber ungewöhnlich ist, sind die extrem langen Plattformen an den Wagenenden mit einer halben Zugangsöffnung. Längere Plattformen kenne ich eigentlich nur von den Privatwagen der Railroadbarons.
Weiterhin sehr ungewöhnlich sind die extrem vielen Fenster und natürlich schlussendlich die Link’N’Pin Kupplung (Trichterkupplung mit Kuppeleisen), die in den USA fast ausgestorben ist.
Und 40 km von Durango, CO entfernt kenne ich eigentlich nur die D&SNG.

Da Du aber kein Land mit angegeben hast, dürfte es sich um das Durango im Baskenland handeln, wo es das Baskische Eisenbahn Museum gibt Das liegt in Azpetita knapp 40 km von Durango entfernt, und die haben mindestens zwei von diesen Wagen.

Gruß
Hubert The Goose

Stimmt. Der Kandidat hat 100 Punkte. Und das baskische Eisenbahnmuseum in Azpeitia hat zwei derartige Wagen, die Spurweite beträgt 1m und nicht 3′:

Meine „Gemeinheit“ war, die Anschriften am Wagen zu tilgen, aber sonst wäre es ja nicht rätselhaft gewesen. Und der Leser, der „Chemin de Fer de Urola“ getippt hatte, hatte auch Recht, wie man sieht. Das Schild am Boden verbietet auf Baskisch und Spanisch das Überschreiten der Gleise.

Auch wenn der Wagen durchaus ein amerikanisches Design hat, so ist er doch in Spanien gebaut worden. Die Drehgestelle Typ „arch bar“ sind zwar amerikanisch, werden dort aber nur bei Güterwagen verwendet. Der hängende Bremszylinder mit der Umlenkwelle sagt uns, dass das Fahrzeug eine Hardy Saugluftbremse hat, sehr europäisch.

Vielleicht ist es nicht jedermanns Geschmasck, so hinters Licht geführt zu werden, mir gefiel aber diese Zuschrift:

Gemeint ist die Museumsbahn in Azpeitia, unweit von Bilbao, Baskenland, Nordspanien.
Etwa auf halber Strecke zwischen Bilbao und Azpeitia gibt es auch ein Durango. :-)) Es macht Spaß, solche Rätsel zu lösen, gerne mehr davon.
Georg


Noch ein kleiner Tipp zu Azpeitia: Auf der Karte sieht man nördlich davon ein kurzes Stück Strecke, das nicht die Signatur „stillgelegt“ hat. Es handelt sich um die zum Museum gehörende Museumsbahnstrecke. Wie der dort verkehrende Zug aussieht, hatte ich in meinem Eintrag vom 16. Juli gezeigt. Die beiden falschen Amerikaner sind natürlich mit im Zuge.

Dienstag 28. Juli 2020

Erste Probefahrt auf HOHENPLETTBERG B

Alle Gleise verlegt (Vignol), alles verdrahtet. Der kleine FO Rangiertraktor Tm 2/2 von Fama hat alles abgefahren und fährt sogar durch die Herzynia-Weichen, obwohl das eigentlich gar nicht gehen darf.
Und jetzt mal Teile A und B von der Publikumsseite aus, damit man sieht, wie’s zusammen gehört.

Aktuelles sehr schönes Video von der Selfkantbahn

Das Video ist im Bimmelbahn-Forum zu finden.

Montag 27. Juli 2020

Beautiful coach near Durango

Eine richtige amerikanische Schönheit, gut unterhalten für die Beförderung von Touristen

Ca. 40 km von Durango entfernt habe ich diesen prächtigen Coach aufgenommen. Aber dem geneigten Leser, äh Forenuser wird auffallen, dass irgendwas nicht stimmt. Aber was? Naja, eigentlich stimmt alles, es muss nur richtig eingeordnet werden.

Diesmal Lösungsvorschläge gerne per Kontaktformular auf der Willkommensseite. Das funzt jetzt.

Edit: Ja, funzt, es sind schon vier Lösungsvorschläge eingetroffen.

Sonntag 26. Juli 2020

Getz seit ihr geplettet, wa?

Endlich geht es massiv weiter mit dem B-Segment von HOHENPLETTBERG. Noch ist alles nur Peco code 100, also Vignol-Schiene, aber als Nächstes werden dann wieder, wie schon beim A-Segment, die L-Profile zur Erzeugung der Rille drangelötet.

Samstag 25. Juli 2020

Härtsfeld-Museumsbahn fährt (bald weiter)

Vor fünfzehn Jahren gab es in MITTELPUFFER 43 (III/05) eine große Reportage unter dem Titel „Auf nach Dischingen“. Thema war die angestrebte Verlängerung der Härtsfeld-Museumsbahn vom temporären Endpunkt Sägmühle zunächst nach Katzenstein und später nach Dischingen.

Immerhin ist die erste Hälfte des Vorhabens, also die Verlängerung bis zur Station Katzenstein am Härtsfeldsee, kurz vor der Fertigstellung.

Am 15. März dieses Jahres konnte nach Jahren der Stückchen-für-Stückchen Streckenverlängerung die Einfahrweiche von Katzenstein verlegt werden. Foto Hannes Ortlieb
Aus knapp drei Kilometer Strecke werden nun in Kürze fast sechs. Und der neue Endpunkt liegt nicht irgendwo, sondern am touristisch interessanten Härtsfeldsee, eine enorme Aufwertung der meterspurigen Museumsbahn.
Noch kommt der Museumszug „nur“ von Sägmühle zurück nach Neresheim, dessen berühmte Abtei im Hintergrund trutzt. Bald wird er von Katzenstein kommen. Foto: Hannes Ortlieb

Die nächsten Betriebstage der Härtsfeld-Museumsbahn sind 2. August, 8./9. August, 6. September, 3./4. Oktober und 6. Dezember 2020. Am Wochenende 8./9. August findet die traditionelle und beliebte Bahnhofs-Hocketse in Neresheim statt:

Der T 33 und der TA 101 bilden zusammen mit der Neresheimer Abtei den Hintergrund für die Hocketse. Foto: Hannes Ortlieb

Bis es soweit ist, wirken die Gleisbauer weiter, um die Streckeneröffnung nach Katzenstein möglichst noch in diesem Jahr zu erreichen:

Am 11.7., also gerade vor 14 Tagen, liegt bereits das erste Gleis und der Bahnsteig wird aufgeschüttet, das Planum für die Weiche am anderen Ende und für das Ausziehgleis ist schon hergestellt. Foto: Frank Baumann, Slg. HMB

Fünfzehn Jahre sind eine lange Zeit, aber angesichts der zu überwindenden Hindernisse organisatorischer, administrativer und finanzieller Art durchaus realistisch. Immerhin scheint hier vereinsinterne Willenskraft, Stehvermögen und Beharrlichkeit auf mehr regionale und administrative Offenheit, Verständnis und Unterstützung zu treffen als etwa bei BMB und MME in Nordrhein-Westfalen, wo die geplanten Verlängerungen immer noch feststecken.

Jetzt heißt es hinfahren, mitfahren, unterstützen. Fahrplan und weitere Informationen gibt’s auf der neuen HMB Website.

Des Rätsels Lösung

Am 21. Juli stellte ich ein ominöses Bild mit einer roten Lok am linken Bildrand und einem noch ominöseren Rahmen in der Mitte rechts ein mit der Frage, welche Loks das wohl sein könnten. Genau eine Antwort* ist gekommen, die den schwarzen Lokrahmen korrekt erkannte. Zur roten Lok gab es keine Vermutung. Hier mal die Situation aus einer anderen Perspektive:

Das Bild ist in der Werkstatt der Vale of Rheidol Ry. in Aberystwyth in Wales aufgenommen. Das schwarz-rote Teil ist das Mittelteil einer südafrikanischen Garrat, die die Vale of Rheidol von der Schinznacher Baumschulbahn in der Schweiz übernommen hat. Also nicht unsere präferierte Spurweite.

*Gerade hat sich herausgestellt, dass eine Antwort, die per Kontaktformular auf der Willkommensseite geschickt wurde, nicht angekommen ist. Könnte sein, dass das schon häufiger passiert ist, ohne, dass wir das mitbekommen. Es wird überprüft.

Damit wissen wir immer noch nicht, was das schwarze Fahrwerk da an der Wand mal werden soll. Aber vielleicht hilft dieses Bild weiter:

Wer je mal bei der Selfkantbahn war (und welcher echte Meterspurfan war das nicht) hat dieses Lökchen als Rostlaube herumstehen sehen, die traurigen Reste dessen, was mal die Lok RUR der Dürener Dampfstraßenbahn war. Fotos mit freundl. Genehmigung von Roland Molz (kleinbaan.de)

Vor einiger Zeit hat der bekannte Meterspur-Retter Wim Pater sie gekauft und lässt sie auf der Insel aufarbeiten, eigentlich müsste man sagen neu entstehen. Anschließend soll sie dann an diverse meterspurige Museumsbahnen ausgeliehen und dort eingesetzt werden. Zum Beispiel bei der Selfkantbahn.* Darauf darf man sich schon freuen.


Freitag 24. Juli 2020

Axels größter Erfolg

2002 schaltete Axel Hartig diese Anzeige im MITTELPUFFER:

Die Drohung, alle drei Modelle nicht erneut aufzulegen, hat Axel zumindest beim Plettenberger Triebwagen nicht wahr gemacht.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie Axel mehrfach bei mir zu Besuch klagte: „Schon wieder so viele Bestellungen für den Plettenberger Triebwagen! Jetzt sind es schon über 60!“ Axel wollte lieber ein neues Fahrzeug konstruieren als immer wieder die gleichen Bausätze zusammenzupflücken. Aber es half nichts, die Bestellungen hörten und hörten nicht auf.

Und: Wo sind sie alle? Diese sechzig Plettenberger Triebwagen im Maßstab 1:45 müssen doch irgendwo sein. Drei oder vier hat man wohl schon hier und da gesehen, aber 60? Dabei kämen sie jetzt so gut zu Pass, jetzt, wo es diverse Plettenberger Güterwagen in 0m gibt und weitere in Vorbereitung sind.

Dieser dieselelektrische Triebwagen ist schon allein ein kompletter Zug, hat er doch ein Personen- und ein Packabteil. Und er hat normale Zug- und Stoßvorrichtungen und kann Personen- und Güterwagen ziehen – das perfekte Mädchen für alles.

Wenn ihr also noch so einen Bausatz in der Schublade habt, holt ihn vor und baut ihn zusammen – oder, wenn sich euer Thema geändert hat, bietet ihn an, in den Foren oder über mich, ich kann das hier veröffentlichen.

PS: Axel ist nun leider schon seit einigen Jahren tot und wird keine 0m Triebwagen mehr erzeugen. Traurig aber wahr.

Donnerstag 23. Juli 2020

Museumsstraßenbahn in Wuppertal-Kohlfurth fährt wieder

Am kommenden Sonntag 26. Juli fährt erstmals seit dem Corona lockdown wieder die meterspurige BMB Museumsstraßenbahn ab Kohlfurther Brücke. Fahrkarten gibts jedoch nicht wie sonst beim Schaffner, sondern im Vorverkauf an der Haltestelle.

Eine Tageskarte kostet nur 12 €. Fahrplan und Zufahrtsbeschreibung findet man hier.

Mittwoch 22. Juli 2020

Ankunft der SPREEWALD in Hüinghausen

Der DEV in Bruchhausen-Vilsen und die Märkische Museums-Eisenbahn in Hüinghausen haben mal wieder einen kleinen Deal gemacht. Die SPREEWALD wird von der MME hauptuntersucht und vertritt dann die MME-eigene BIEBERLIES solange diese in HU ist. Heute nachmittag rollte der Tieflader mit der SPREEWALD in den Bahnhof Hüinghausen.

Die letzten Meter bis zum Bahnhof Hüinghausen. Foto: Benjamin Riedesel

Der Auflieger des Tiefladers heißt so, weil er jetzt auf dem Gleis 1 aufliegt. Gleich wird die SPREEWALD über die lose verlegten roll down Gleisjoche auf das MME-Gleis herunterrollen. Foto: Benjamin Riedesel.

Das roll down hat geklappt. (Die Jungs machen das nicht zum ersten Mal.) Hier erholt sich die SPREEWALD von den Strapazen der langen Reise in der sauerländischen Abendsonne. Foto: Benjamin Riedesel

Da kann ich nur hoffen, das mein Auto bald wieder heil ist und ich mich auf den Weg nach Hüinghausen machen kann.

Dienstag 21. Juli 2020

Ein nettes kleines Schmalspur-Rätsel

Im Vordergrund rechts liegt der in Aufarbeitung befindliche Rahmen einer deutschen Meterspurlok. Das große rote Teil links fährt auf einer engeren Spurweite, schon in mehr als einem Land, aber nicht in Deutschland. Welche Loks könnten das sein? In einigen Tagen werde ich das Rätsel auflösen.

Montag 20. Juli 2020

Modellbauwerkstatt Halle geht in Richtung 0m

Bis gestern noch firmierte Bernd Mäders Webauftritt auf der Startseite mit

Modellbauwerkstatt-Halle GbR   – Entwicklung und Bau von Kleinserienmodellen in H0e, 0e und 0f

Seit heute ist das nicht mehr so, und im Menü kommt gleich hinter 0 Regelspur und 0e die Baugröße 0m. Bestens. So soll es sein. Neben einigen free lance Wagen, die außer in 0e wahlweise auch in 0m-Ausführung angeboten werden, gibt es in Bernd Mäders Programm zwei kleine Triebfahrzeuge, die auch in der Realität auf Meterspurgleisen liefen/laufen:

Wer kennt ihn nicht, den T 1 der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn? Noch heute wird er regelmäßig zu bestellten Sonderfahrten eingesetzt.

Der SKL 24 Typ Schöneweide wurde für den Gleisbau und die Streckenunterhaltung in den Spurweiten 900 mm, 1000 mm und 1435 mm gebaut. Die Serienproduktion begann 1971. Oberteil, also Ladefläche mit Seitenwänden, Kabine und Dach aus Kunststoffguss mit zahlreichen Anbau- und Zurüstteilen aus Messing. Fahrwerk aus Messing mit einer Pendelachse. Antrieb durch Faulhabermotor (komplett unterflur) Jahresende 2020 lieferbar, aber schon jetzt für einen günstigeren Vororderpreis bestellbar.

Kurz > kürzer > RME

Die Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn war die Domäne der Wagen mit superkurzen Achsständen.

Auch bei einem Achsstand von nur zwei Metern lassen sich ein Pack- und ein Postabteil realisieren. Die RME hats bewiesen.

Diese beiden Wagen sind die jüngsten Zugänge im Verzeichnis der Wagen mit Achsständen unter 2,5m.

Erinnerung an die MHE (Mittelharz-Eisenbahn)

Achtzehn oder neunzehn war ich, als ich erstmals versuchte, eine Harzer Meterspurbahn im Modell nachzustellen. Statt Südharzbahn nannte ich sie Mittelharzbahn, und die Baugröße war H0m.

Als erstes baute ich das EG von Walkenried nach, das ich selber vermessen und fotografiert hatte. Hauptmaterial waren Vollmer Platten 6028. Zu Ehren meiner damaligen Ehefrau nannte ich den Bahnhof Anneliesental.

Die Fahrzeuge waren umgemodelte ZEUKE-Herr Modelle nach sächsischem Vorbild, fälschlicher- und glücklicherweise in H0m, die Lok eine VIK, die mir aber den Fünfkupplern der SHE ähnlich genug aussah.

Außer diesem Bahnhof baute ich noch ein Stück Strecke mit einer Spirale, die es im Harz natürlich nie gegeben hatte, aber so bekam ich wenigtens mehr als einen Meter Fahrstrecke. Später landete das EG auf meiner H0 Felsentalbahn, die ich im Kapitel „Einflüsse und Prägungen“ in meinem BAE-Buch vorgestellt habe. Bis zur Geburt von 0m war es noch eine Weile hin.

Samstag 18. Juli 2020

Prächtige Bilder aus dem Vivarais und Velay

In meinem Eintrag vom 2. Mai zeigte ich meine bescheidene Bildernte aus dem Meterspur-Paradies Vivarais. Jetzt fand ich in der DSO viiiiiel bessere Bilder und auch viel mehr, und auch gleich noch welche von der benachbarten Velay-Bahn. Hier schon mal eine kleine Auswahl als preview.

Freitag 17. Juli 2020

Tage des Eisenbahnfreundes in Bruchhausen-Vilsen

Corona wirkt sich natürlich auch auf die Tage des Eisenbahnfreundes aus. Das Leben in vollen Zügen genießen entfällt, dafür gibt’s aber viele Güterzüge und GmP. Auch nicht schlecht, oder?

Einen ausführlichen Prospekt mit Fahrplänen findet ihr im Museumsbahnforum in der DSO. Und viele weitere Informationen gibts natürlich auf der Seite des DEV.

Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr durch Torsten Kloses prächtige Reportage über den Dieselfahrtag am 4. Juli dieses Jahres in der DSO. Hier ein kleines preview.

Donnerstag 16. Juli 2020

Schon was vor an diesem Wochenende? Spezieller Tipp

An diesem Wochenende werden vermutlich an diversen Stellen Museumszüge – auch meterspurige – fahren. Dass ich nun gerade diesen etwas abseitigen Tipp gebe, liegt daran, dass ich erstens mit diesem Zug schon gefahren bin und zweitens bei meinen Forschungen für einen bestimmten Artikel für Schmale Spuren auf das Bild stieß und es so schön fand, dass ich aus dem Web rauben musste:

Die Fahrt mit diesem Museumszug ist eine Zugabe beim Besuch des Baskischen Eisenbahn-Museums in Azpeitia. Die Eintrittskarte berechtigt auch zur einmaligen Fahrt zum Endpunkt Lasao und zurück.

Mir ist schon klar, dass kaum jemand jetzt mal eben schnell ins Baskenland düsen wird, um am Samstag oder Sonntag mit diesem Zug zu fahren, aber vielleicht demnächst einmal?

PS: Das Baskische Eisenbahnmuseum in Azpeitia hält viele Leckerbissen bereit, einen davon könnt ihr hier im Blog sehen. (3. Bild von oben)

Dienstag 14. Juli 2020

Jan Reiners: Lok und Buch

In meinem Eintrag vom 9. Juli wies ich unbescheiden darauf hin, dass ich über die Kleinbahn Bremen – Tarmstedt mal ein Buch geschrieben habe und dass ich nicht wisse, ob es noch erhältlich sei. Es ist. Ich wurde darauf hingewiesen, dass es im Buchladen des DEV in Bruchhausen-Vilsen noch aufliegt und entweder dort erworben werden kann oder in deren online shop. Unten die Eigenanzeige für das Buch aus MITTELPUFFER 48, die andeutet, was alles enthalten ist: Typenzeichnungen von allen Lokomotiven und Wagen der Bahn, Gleispläne, Gebäudepläne etc. Und das Beste: im DEV-Buchladen gibts das Buch günstiger als in dieser Anzeige angegeben.

Montag 13. Juli 2020

Der kleine Euskirchener G-Wagen aus dem Beifang

In der Liste der meterspurigen Wagen mit Langblattfeder-Drehgestellen die mittlerweile zwölf Wagen umfasst) hatte ich u.a. dieses Bild mit einer Seite aus dem Schweers + Wall-Buch über die Euskirchener Kreisbahn eingestellt:

Dort ging es natürlich um den GG-Wagen ex Hagen-Haspe – Breckerfeld. Den wird es möglicherweise demnächst auch als gelasertes Modell in 1:45 geben.
Die beiden anderen auf der Titelseite angekündigten Themen sind ebenfalls sehr lesenswert.

Der superkurze G-Wagen oben auf der Seite hat in dem Zusammenhang gar nicht interessiert. Jetzt aber. Warum? Weil ich beim Durchblättern alter SSMV-Ausgaben einen Artikel von Herbert Fackeldey über den Bau eines 0m-Modells eben dieses Wagens gefunden habe. Mit einer Zeichnung (Rekonstruktion), die einen Achsstand von 2,20m ausweist. Damit passt das Wägelchen gut in die Landschaft der kurzen Straßenbahn geeigneten Wagen der PKB etc. In diesem Heft hier:

Sonntag 12. Juli 2020

Nachtrag zum Eintrag vom 28. Mai: Aus drei mach zwei

Ich stellte Karl Heinz Stümpfls neue verkürzte Modelle von den Mosbach-Mudauer Personenzugwagen vor.

In meinem Kommentar schrieb ich: „Wer aber gerne richtige lange Mosbach-Mudauer hätte, kauft halt drei Exemplare und schnitzt daraus zwei Achtfenstrige. Da die Wagenwände aus Polystyrol sind, dürfte das nicht allzu schwierig sein.“

Jetzt ist mir beim Durchblättern älterer Ausgaben von Schmale Spuren in Heft 3/19 ein Artikel von Georg Koch aufgefallen, der beschreibt, wie er aus KS Bausätzen von sechsfenstrigen Waldbahn-Personenwagen achtfenstrige Österreicher erzeugt. Allerdings brauchte er nicht drei Bausätze um zwei Verlängerte zu erhalten, sondern bekam die benötigten zusätzlichen Teile separat von KS.

Unabhängig davon, ob das hier auch ginge, ist bewiesen, dass es mit einfachen Mitteln möglich ist, solche KS-Bausätze zu verlängern. Ich glaube, HFy würde auch einen Artikel darüber gerne abdrucken.

Ein richtiges (und wichtiges) Schnäppchen

Da ich gestern beim Googlen nach „Meterspurbahnen“ auf diverse Bücher stieß, kam ich heute auf die Idee, zu ergooglen, ob es ein für Meterspur- und 0m-Freunde wichtiges Buch noch gibt, das vor siebzehn Jahren erschienene Buch Die Fahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen aus dem Verlag Schweers + Wall. Ergebnis: Ja! Aber:

Auch wenn das bei Amazon marketplace angebotene Exemplar sicher in einem viel besseren Zustand sein wird als mein total zerlesenes, ist der Preis, im Gegensatz zur Überschrift, kein wirkliches Schnäppchen. Aber es kommt noch besser:

Bei ZVAB, eigentlich immer eine gute Quelle für vergriffene Bücher, werden 195 Euronen verlangt, und ein bestimmtes Antiquariat hat begriffen, wie wertvoll das Buch ist und möchte 379 € + Porto überwiesen bekommen. Da war Weltbild günstiger: 45 €, aber leider schon ausverkauft. Pech.

Geht’s auch günstiger? Ich ging mal auf train24.de, die früher mal Kunde bei meinem Ferrook-Aril Verlag war, und – Augen reib – dort steht das Buch für sage und schreibe 19.95 € drin. Also, wenn das kein Schnäppchen ist …

Warum so viel Gedöns um dieses Buch?

Weil es immer noch eine wichtige Quelle ist, allein wegen der Vollständigkeit. Es enthält nämlich Übersichtzeichnungen im Maßstsb 1:87 von allen Dampflokomotiven (4 x SHE, 4 x GHE und 12 x NWE), die je auf den Harzbahnen gelaufen sind. Die Zahl der Wagenzeichnungen ist dreistellig.

Das Harzer Meterspurnetz ist so etwas wie das deutsche Pendant zum Netz der Rhätischen Bahn und den damit zusammenhängenden Meterspurbahnen in der Schweiz. Aber, im Gegensatz zum Schweizer Netz gibt es von den Lokotiven und Wagen der Harzbahnen noch sehr wenige 0m-Modelle. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.


Nachtrag/Aktualisierung: Als ich gerstern bei train24 reinschaute, war das Buch noch als lieferbar angezeigt, jetzt wurde mir gemeldet, dass es auch dort vergriffen ist. Tut mir leid.

Samstag 11. Juli 2020

Was passiert eigentlich, wenn man „Meterspurbahnen“ googlet?

Das wollte ich gerne mal wissen und tippte einfach mal „Meterspurbahnen“ ein. Wie immer tausende von Einträgen, aber diese Abbildung sprang mir ins Auge:

Dass die Braunlage – Andreasberger Eisenbahn in meinem Keller als Meterspurbahn eingestuft und gefunden wird, macht mich natürlich mächtig stolz. Das BAE-Buch also bei Thalia im Versand. Na gut, gibt’s aber auch bei Jaffas Moba-Shop. Da kann man gleich einen 0m-Bausatz mitbestellen. Macht ja Sinn.


Aktualisierung:

Die bebilderte Liste der Wagen mit Langblattfeder-Drehgestellen hat sich von neun auf elf Fahrzeuge verlängert.

Freitag 10. Juli 2020

Harz-Bock statt Alpenbock • 0m Bock statt Null Bock

In Schmale Spuren 4/13 brachte Herbert Fackeldey einen zweiseitigen Artikel über seine Entdeckung eines von der deutschen Firma Vögele hergestellten Weichenbockes bei der Museumsbahn Blonay – Chamby in der Schweiz. Mit großen Fotos und einer feinen bemaßten Skizze mit der typischen schweizer Weichenlaterne drauf. Am Schluss äußerte HFy dann Zweifel, ob diese simpelste aller Weichenbockmimiken je modellbahnerisch umgesetzt würde. Na, schaumermal.

Hier sind wir erkennbar nicht mehr in den Alpen, aber immer noch südlich des Bodensees, wenn auch knapp. Diese Doppelweiche mit zwei Stellböcken mit Vögele-typischen Langlöchern in den Hebeln war einst bei der Meterspurbahn Frauenfeld-Wil zu finden. Foto: Hans Waldburger †

Damit haben wir nicht nur die Alpen verlassen, sondern auch das Gebiet der dickschienigen Meterspur-Hauptbahnen wie RhB, FO, BVZ, MGO usw., hier regiert die leichte Schiene, vermutlich auch nicht schwerer als die bekannte preussische Form 5 (24kg/m).

Was übrigens nicht heißt, dass die Rhätische Bahn mit solchen simplen Stellböcken nichts anzufangen wusste.

Dieser Vögele-Bock stand dort, wo jetzt die riesige Baustelle für den zweiten Albulatunnel grassiert: in Preda. Gut zu sehen das typische und funktional wichtige eingeschmiedete Langloch im Hebel. Foto: OOK.

HFy schrieb am Schluss seines erwähnten Artikels in Schmale Spuren, man habe hier „einen typischen schweizer Stellbock“ vor sich. Na, wenn dass mal stimmt! Gibt es also solche Weichenböcke mit dem erhöhten Laternenständer nur bei den Eidgenossen? Mitneffen. Meinen Lieblingsweichenbock entdeckte ich schon zwanzig Jahre bevor ich erstmals in die Schweiz kam:

Statt einer Weichenlaterne nur eine kreisrunde Scheibe. Da weiß der Kenner sofort: Südharzbahn !!! Genau, das Bild ist in Braunlage aufgenommen, wo es über ein Dutzend dieser Vögele-Böcke gab.

Bahnhof Braunlage vom Gleisende her gesehen. Foto: OOK.

Also doch Harz-Bock, nicht nur Alpenbock. Und weil ich als notorischer Südharzbahnfan gerne solche Dinger auf meine 0m-Anlage bekäme, habe ich mal geschaut, wie die Datenlage so ist. Und fand in meinen Dateiwusten eine Originalzeichnung der Fa. Vögele:

Das Langloch macht die für die preußischen Weichenhebel typische Wippe als zusätzlichem Bauteil, das beim Zusammenlöten im Modell immer für zu Berge stehende Haare sorgt, überflüssig.

Was mir bis dato entgangen war ist, dass die Liechtensteiner Firma Model Rail schon einen solchen im Programm hat. Kostenpunkt 51 sFr. Die Internet-Seite ist leider etwas sperrig. Aber der Hebel ist drin.

Früher gab es diese bei Ferro-Suisse, die Bausätze sahen so aus:

Dem Hebel fehlt zwar das Langloch, aber davon abgesehen ist es genau die Vögele-Konstruktion. Leider gehört mir das goldige Teil nicht, es ist eine Leihgabe von Hubert Wetekamp (Goose)

Übrigens: Wer sich überzeugen möchte, dass es diese schönen simplen Teile auch im großen Kanton nördlich des Bodensees gibt, der begebe sich (wieder einmal) nach Bruchhausen-Vilsen, wo ein letzter Zeuge dieser einst auch bei der Kleinbahn Hoya – Syke – Asendorf verbreiteten Bauart erhalten ist:

Jaffa hat diesen HSA-Zeugen gerade bei seiner Pirsch am 4.7.2020 entdeckt und schleicht sich an.
So sieht Jaffas Aufnahme aus. Irgendwie wirkte er recht angetan von dem schönen Teil. Vielleicht reizt es ihn ja zu irgendwelchen Taten, wer weiß?

Donnerstag 9. Juli 2020

OOK, der Bescheidwisser aus Bremen

Wenn man über dreißig Jahre lang DEV-Mitglied war, dann kennt man sich aus bei der Museum-Eisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Deswegen gab ich letzten Samstag bei der Bremsgestänge-Aktion von Jaffa (s. Eintrag vom Montag 6. Juli) auch den großen Bärenführer, der alles erklären konnte.

Gleich beim Eintritt in die große Fahrzeughalle war dies das erste, was ich sah:

„Oh“, sagte ich zu Jaffa, „Die HOYA ist in HU? Wusste ich gar nicht.“ Dass es die HOYA war, daran bestand kein Zweifel. Diese typischen Lochscheibenräder der HANOMAG-Serie von 1899, die Allan-Steuerung etc. Foto: Jaffa

Ein altes arabisches Sprichwort sagt: Es ist nicht schlimm wenn man etwas nicht genau weiß, schlimmer ist es, wenn man etwas genau weiß, aber es ist anders. Deswegen war es auch ziemlich peinlich, als wir wenige Minuten später zwei Gleise weiter vor der völlig intakten und betriebsfähigen HOYA standen. Nanu, die BRUCHHAUSEN konnte es nicht sein, die hatten wir gerade bei der Ankunft noch auf ihrem Denkmalssockel gesehen. Himmeldonnerwetterheiligeskanonenrohr! Watt nu?

Nochmal zurück zur vermeintlichen Hoya in HU, jetzt von der anderen Seite:

Dieser extem hohe Dampfdom, diese dicke um den Kessel geschlungene Dampfzuleitung zum Schieberkasten, das kam mir doch irgenwie bekannt vor (Foto: Jaffa). Dann plötzlich zündete es: Das war natürlich nicht die HOYA, sondern diese Lok:
Das war die Lokomotive Bremen – Tarmstedt Nr. 1, hier aufgenommen auf ihrem Denkmalssockel in Bremen-Findorff.

Da habe ich nun zwanzig Jahre in Bremen gelebt und diese Lokomotive wieder und wieder gesehen und habe sie nicht wieder erkannt. Naja, ich habe die Dame auch nie unbekleidet gesehen, da kann schon mal eine Verwechslung passieren.

Also langer Rede kurzer Sinn: Diese Lok von Bremen-Tarmstedt befindet sich beim DEV zwecks äußerlicher Aufarbeitung. Dann kommt sie zurück auf ihren Sockel.

Jetzt kann ich ja verraten, dass mich noch mehr mit dieser Lok verbindet. Vor fünfzehn Jahren habe ich mal ein Buch über die Bahn geschrieben:

Ob das Buch noch erhältlich ist, weiß ich nicht, es wurde zuletzt von VGB vertrieben. Müsst ihr mal bei den einschlägigen Bahnbuchversendern oder notfalls bei Amazon schauen.

Darin gab es neben vielen spannenden Bildern auch diese Fahrzeugzeichnung:

Verzeiht ihr mir, dass ich die Maschine nicht auf Anhieb erkannt habe?

Mittwoch 8. Juli 2020

Darf es etwas enger sein?

Ein Modellbahner aus NRW möchte in 0m eine Straßenbahnanlage mit Güterverkehr bauen und dafür Weichen bestellen. Aber er hat gaaaaanz wenig Platz. Daher wollte er wissen, wie groß der Mindestgleisabstand bei Rollbock- oder Rollwagenverkehr sein muss.

Bei meinem HOHENPLETTBERG Exponat beträgt der 90mm, aber geht es auch enger? Versuch macht bekanntlich kluch:

Stellprobe auf meiner BAE-Anlage. Wenn auf dem zweiten Gleis nur Meterspurfahrzeuge verkehren (Umlaufen des Triebfahrzeugs), dann reichen wie man sieht 70mm.

Durch die Verengung des Gleisabstandes wird der Platzbedarf nicht nur in der Breite geringer, sondern auch in der Länge, da bei einem gegebenen Weichenwinkel der Abstand zwischen Zungenanfang und Erreichen des Mindestabstandes (Grenzzeichen) ebenfalls deutlich abnimmt.

Dienstag 7. Juli 2020

Eine ländliche Ladezene mit Meterspur

Nein, hier wird nichts in die Bahn verladen. Hier ist Heu mit der Bahn gekommen und auf die kleinen gummibereiften Fuhrwerke umgeladen worden. Wo kann das sein? Foto: Peter Loeffler † Slg OOK.

Montag 6. Juli 2020

Was macht Jaffa denn da?

Jaffa und OOK waren am Samstag in Bruchhausen-Vilsen, und zwar nicht, um mitzufahren (es war immerhin spannender Diesel-Betriebstag), sondern um Studien zu treiben:

Jaffa war (anders als OOK) zum ersten Mal in der großen Fahrzeughalle des DEV und ging vor Ehrfurcht gleich auf die Knie. Die Tageskarten wurde nicht genutzt, ihr Erwerb war als Spende und Dank für die vielen wunderbaren Studienobjekte gedacht.
Hier können wir schon ahnen, worum es ihm ging: Um das Bremsgestänge. Bei seinem G-Wagen der Plettenberger Kleinbahn hat er sehr schön das Bremsgestänge nachgebildet, aber der Wagen hat nur Handbremse.

Für seine weiteren Projekte wollte er sich nun umfasssend über die diversen Bremsgestänge bei Fahrzeugen mit Saugluftbremse informieren, insbesondere auch deren Anordnung bei Fahrzeugen mit zwei Bremsklötzen pro Rad und – noch spezieller – bei Drehgestellen mit acht Bremsklötzen. Wo könnte man das besser studieren, als bei der großen Fahrzeugsammlung des DEV?

Die Ergebnisse von Jaffas Studien werden zu gegebener Zeit sicher noch in diesem Blog Thema sein.

Freitag 3. Juli 2020

Den kennen wir doch!

Trotz des kryptischen Logos an der Wagenseite erkennen wir natürlich sofort, dass dies ein Personenwagen der Plettenberger Kleinbahn ist.

Aufgenommen habe ich das Bild vor langer Zeit, als die NuSSA noch nicht NuSSA hieß und in Ladbergen zelebriert wurde. Aber ist das denn auch 0m, oder warum steht er in diesem Blog? Naja so gaaaanz hundertprozentig 0m ist es nicht. Der in Belgien wohnende Brite Don Sibley wählte für seine excellenten Exponate gerne ungewöhnliche Maßstäbe, um ja nicht in Versuchung zu geraten, irgendwas Fertiges zu kaufen. Und daher ist das hier 1:50. Na gut, fast 0m. Heute gebe ich mal den Toleranten.

Aber möglicherweise sehen wir diesen Wagen demnächst mal in echt 0m? Plettenberger Kleinbahn soll ja angesagt sein, habe ich mitbekommen.

Mittwoch 1. Juli 2020

Lange nichts von Hohenplettberg gehört, oder?

Nachdem im Frühjahr alles so ratz-fatz gehen musste, nahm der lockdown und der damit verbundene Entfall der Ausstellungen, speziell in Gießen, die ganze Energie aus dem Unternehmen. Immerhin hatte ich die zwei Weichen in Auftrag gegeben, die auf das B-Teil des Arrangements kommen sollen. Jetzt sind sie da und es könnte eigentlich losgehen:

Um den geplanten mit Edding eingezeichneten Gleisverlauf zu realisieren, müssten die beiden in einem Stück hergestellten Weichen geteilt werden. Ich überlege aber noch, ob ich lieber den Plan dementsprechend ändere.

Zu den älteren Journal-Einträgen: