Von Tag zu Tag

Notizen, Kurzmeldungen, Einfälle, Pläne


Samstag 28. März 2020

Winterschlussverkauf bei Weinert?

Oder vielleicht sogar 0m-Schlussverkauf? Auf der Weinert Website gibt es eine Unterseite, wo viele Fahrzeuge und auch Einzelteile mit einem roten %-Zeichen dekoriert sind, darunter fast alle, die sie mal in 0m im Angebot hatten.

www.weinert-bauteile.de

Da gibt es z.B. den vierachsigen Weyerwagen € 70,60 günstiger als bisher, den Talbot-Triebwagen sogar € 137 günstiger. Da kann ich nur Kostolany zitieren: Zuschlagen! Die vierachsigen Weyerwagen von Weinert sind vermutlich die schönsten und elegantesten Wagen, die je auf 0m-Gleise gekommen sind. Ich selber brauche keine mehr, habe genug, wer aber auch nur mit dem Gedanken liebäugelt, mit 0m anzufangen, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Es könnte der Start in ein neues Leben werden.

Freitag 27. März 2020

Lust, mal ein Video zu schauen?

Im Beitrag über die 0m-Kupplungen habe ich jetzt ein kleines Video verlinkt, das ich mal vor ein paar Jahren bei der Ffestiniog Ry. in Wales aufgenommen habe. Es zeigt einen nicht ganz unschwierigen Kuppelvorgang mit den dort üblichen symmetrischen Fallhakenkupplungen.

Mit Fußtritten versucht der Rangierer die beiden Kupplungen so zum Fluchten zu bringen, dass die Fallhaken auch – ihrem Namen gerecht werdend – fallen können. Gar nicht mal sooo einfach. Kleiner Tipp: Im Beitrag ziemlich weit nach unten scrollen. Der Video Link kommt hinter dem zehnten Foto.

Donnerstag 26. März 2020

Lange nix Neues hier. Das liegt daran, dass ich jeden Tag an dem Kupplungsstrang etwas anfüge, und das wird noch so weiter gehen, denn da ist noch längst nicht alles gesagt. Wer also etwas Neues sehen will, gehe besser in den Beitrag 0m-Kupplung nicht vereinheitlichbar.


Sonntag 22. März 2020

Unerwarteter Erfolg

Gestern postete ich im öffentlichen BAE-Teil des Harz- und Harzbahnforums einen kleinen Bericht über den Anfang der Probefahrten mit dem MKB 10 Zweikuppler und setze Links dorthin im Schmalspur-Treff-Forum, in Spur 0-Forum und im Stummi-Forum. Heute morgen stelle ich fest, dass in einer einzigen Nacht fast dreihundert Zugriffe auf den Thread erfolgt sind. Das mag in den großen Foren keine bedeutende Zahl sein, in meinem kleinen Nischenforum ist das unerhört, das ist in seiner gesamten Bestandszeit noch nie vorgekommen. Da kommt Freude auf.

Das erste noch unfertige 0m Modell der MKB 10 bei den Probefahrten auf der Grubenbahn der Harzer Baryt-Industrie.

Hier geht es zu dem Bericht im Harzbahnforum.

Samstag 21. März 2020

Nachträglich ist mir eingefallen, dass vielleicht nicht alle 0m-Aspiranten wissen, was die PLETTENBERG für eine Lok ist. Hier mal ein hübsches Bild von ihr:

Das war schon die zweite Besetzung der Lok Nr.3 der Plettenberger Klb. und auch des Loknamens PLETTENBERG, aber das waren zwei verschiedene Loks gewesen.
Die Nr. 3 II PLETTENBERG wurde 1927 von Henschel gebaut und ging nach Einstellung des Betriebes an die Museums-Eisenbahn in Bruchhausen-Vilsen.

Hier nochmal die beiden Bilder von dem fast fertigen Modell, das ich bei der NuSSA am HOHENPLETTBERG-Stand hatte:

Das wird ewas richtig Feines. Mit dem superkurzen Radstand kann die Lok engste Radien befahren.

Wenn ihr mal zu meinem Eintrag vom 4. Februar runterscrollt, seht ihr den Ms-Teilesatz, den Uwe Ehlebracht vom 0e-Club Hamburg für die Lok anbietet.


Gerade Ende letzten Jahres ist Wolf D. Grootes großes Buch über die Plettenberger Klb, erschienen:

Da kann man die PLETTENBERG in -zig Bildern in Aktion sehen und den spannenden Betrieb auf der meist im Straßenpflaster trassierten Kleinbahn erleben.

https://shop.vgbahn.info/vgbahn/shop/plettenberger+kleinbahn-_4619.html

Freitag 20. März 2020

Ich weiß, dass ich inzwischen ein paar „Stammkunden“ habe, die jeden Tag hier reinschauen, weil sie fast sicher sein können, dass etwas Neues in meinem Journal steht.

Heute allerdings gibt es nichts Weltbewegendes, ich meine, was die meterspurige 0-Welt bewegt, keine doppelte Kreuzungsweiche (Wer weiß, vielleicht kommt die ja auch mal), keine Malletlokomotive von der Stange – und BEMO hat auch wieder nix Deutsches in 0m auf dem Zettel. Stattdessen zähle ich mal ein paar Kleinigleiten auf, die gerade so im Schwange sind:

Die neulich auf der NuSSA gezeigte Lok PLETTENBERG aus Messing ist wieder beim Erbauer und wird mit einem Antrieb und einer Steuerung versehen. Dafür hatte vor der NuSSA die Zeit nicht gereicht. Und wer auch so ein nettes kleines Maschinchen haben möchte, kann von mir die Adresse des Herstellers bekommen.

Der Weichenbauer ist wieder dran, ein kleines Kontingent von 1:5,5 und 1:6-Weichen sowie ein paar Doppelweichen herzustellen. Wenn die greifbar sind, sage ich Bescheid.

Für 2020 angekündigt ist eine Neuauflage des GHE-Triebwagens T 1 bei Modellbauwerkstatt Halle sowie der Ts5 von Henke, und möglichweise kommt dann endlich auch die langersehnte V 52 von Zeunert.

Wenn mir noch was einfällt, trage ich es nach.

Dienstag 17. März 2020

0m Weichen update

Wie schon erwähnt, kann ich derzeit keine 1:5,5-Weichen vermitteln, ein paar 1:6 gibt es noch. Beide Sorten sollen aber, wie es heißt, neu aufgelegt werden.

Ganz neu: Doppelweichen:

Doppelweiche 1:5,5, erst links, dann rechts, auch in der Variante erst rechts, dann links möglich

Geld kann man mit den Doppelweichen nicht sparen, da das dritte Herzstück erhöhten Aufwand bedeutet, wohl aber Platz. Bahnhofsköpfe können damit verkürzt werden, Umfahrlängen vergrößert. Die Machart wäre die gleiche wie bei den bisherigen, also Löttechnik ohne Kleineisenimitate. Da sei aber daran erinnert, dass Jaffas Moba Shop solche Kleineisen zur nachträglichen Anbringung im Programm hat.

Montag 16. März 2020

Kupplungssalat

Jaffa hat seit einiger Zeit im Spur 0-Forum (SNM-Forum) einen Strang über die Entwicklung seines Straßenbahn Tw laufen. Dort schrieb er kürzlich, dass es in 0m noch keine Kupplungsnorm gebe, was Widerspruch auslöste und dann eine kleine Diskussion. Die war aber nun in seinem Strang völlig OT, weshalb ich mal den Aufräumer gab und für das Thema Kupplungen einen neuen separaten Strang eröffnete: https://forum.spurnull-magazin.de/fahrzeugbau/kupplungen-und-kupplungsnormen-f-r-0m-22691/#post164992

Dort will ich nach und nach eine kleine Dokumentation entwickeln, wie die Kupplungen (Fachdeutsch: Zug- und Stoßeinrichtungen) bei den diversen Meterspurbahnen aussehen/aussahen und anschließend zu einer Diskussion übergehen, welche Modellkupplungen in 0m es gab und gibt und wie eine „geniale'“ Kupplung aussehen könnte. Ob ich ein derartiges Thema parallel auch hier eröffne, weiß ich noch nicht, eigentlich ist es ja nicht nötig.

Meine Argumentation hat sich dahingehend korrigiert, dass ich die Normung einer Kupplung für überflüssig halte und stattdessen eine genormte Kupplungsaufnahme ähnlich dem NEM-Schacht in H0, für dringend notwendig.

Sonntag 15. März 2020

… da war’n es nur noch vier.

Der Corona-Virus verhindert eine Menge wichtiger und guter Dinge, er kann aber nicht verhindern, dass jemand mitteilt, dass er ein paar von den 0m-Weichen haben möchte, die ich besorgt habe. Und genau das ist heute passiert. Das freut mich insbesondere, wenn es jemand ist, den ich bisher nicht als Null-Emmer kannte.

Jetzt überlege ich, welche Weichenform ich als Nächstes machen lassen will. An zwei Stellen meiner Anlage könnte die Umfahrlänge vergrößert werden, wenn ich in den Bahnhofseinfahrten statt einer Linksweiche und einer Rechtsweiche hintereinander eine asymmetrische Doppelweiche einbauen würde. Habe ich aber nicht, und die Zeiten, wo ich sowas selber gebaut habe, sind endgültig vorbei. Daher frage ich jetzt mal so locker an, ob es jemanden gibt, der auch „sowas“ gebrauchen könnte, dann kann ich das in einem Aufwasch erledigen.

Donnerstag 12. März 2020

Weiche falsch gestellt

Ich selber habe es gar nicht gemerkt, erst eine Korrektur-Rundmail von Michael Schnellenkamp machte mich darauf aufmerksam, dass er (Schnelli) in der Rezension der Herzynia-Weiche in Schmale Spuren als Produzent/Lieferant genannt worden ist.

Dass HFy hier einen kleinen Fehlschluss gemacht hat, lag wohl daran, dass die Rezensionsweiche zuerst von mir an Schnelli zur Begutachtung ging und er sie an Herbert weiter schickte.

In Wahrheit ist es so, dass ich diese Weichen im Auftrag von 0m-Bahnern und solchen, die es werden wollen, gesammelt herstellen lasse und an sie weiter gebe. Die von HFy in Schmale Spuren besprochenen 1:5,5-Weichen sind auch schon alle weg, und von den zwischenzeitlich georderten 1:6-Weichen (s. Eintrag v. 4. März) habe ich nur noch ein paar. Wenn ich nochmal 1:5,5-Weichen besorgen soll, bitte ich um Mitteilung.

Dienstag 10. März 2020

Gerade kam die Meldung von LenzElektronic: Die Spur 0-Tage in Gießen werden verschoben auf den

10. und 11. Oktober 2020

Das war seit einiger Zeit befürchtet worden, andererseits wiederum erhofft, weil wir diese Messe alle heiß ersehen, aber im Moment auch Zweifel hatten, ob wir jetzt nach Gießen fahren würden. Also, alles ist klar: wir sehen uns im Oktober in Gießen.

Donnerstag 5. März 2020

Im Spur 0 Forum fand ich heute von Armin Hagen Berberich eine Aktualisierung seines Berichtes über das von Bernd Braunert und Ulf Haussen entwickelte 1:45-Modell der V 29. Hier der Link dorthin:

https://forum.spurnull-magazin.de/fahrzeugbau/v29-ein-schmalspurmodell-der-extraklasse-in-0e-und-0m-22582/?highlight=

Mittwoch 4. März 2020

Ich habe mir einen hübschen Bunch 1:6-Weichen mit 1300mm Radius herstellen lassen, ein paar mehr als ich selber brauche. Kann daher bei der NuSSA ein paar davon abgeben.

Hier sind sie noch roh, mittlerweile sind sie aber farblich grundiert. Endlich brauche auch ich keine Weichen mehr selber zu bauen.

Samstag 29. Februar 2020

Morgen ist mein letzter Bau- und Vorbereitungstag vor der NuSSA, denn am Montag fahre ich für die ganze Woche zu einem Seminar im Harz – und am Freitag von dort aus direkt zur NuSSA.

Aber im Großen und Ganzen ist HOHENPLETTBERG fertig, nur ein paar kleine Fummelarbeiten und Nachbesserungen, dann wird alles ins Auto gepackt.

Aller Voraussicht nach, wenn die Post nicht bummelt, werde ich in Stadtoldendorf ein paar schöne 0m-Weichen (Typ Herzynia) mit 1300mm Abzweigradius anbieten können. Wie von mehreren Kommentatoren gewünscht ohne Doppelschwellen!

Also, man sieht sich, oder?

Mittwoch 26. Februar 2020

Es wird eng für die NuSSA mit meinem Exponat HOHENPLETTBERG. Bin nicht so weit, wie ich gerne wäre:

Das S-förmige Teil wird so in Sperrholz bleiben müssen, es werden aber die definitiven Hochbauten provisorisch aufgestellt werden, so dass man sehen kann, was und wie es werden soll.

Zwischen der NuSSA und den Spur 0-Tagen in Gießen liegen noch knapp zwei Wochen, da kann dann noch einiges getan werden.

Samstag 22. Februar 2020

0-Schmalspur ist ein Oberbegriff

0-Schmalspur wird schon seit undenklichen Zeiten unterteilt in 0m (Vorbild Meterspur), 0e (Vorbild 750 oder 760mm Spur) und 0f (Vorbildspurweite meistens 600 mm). In jüngerer Zeit sind ein paar weitere Nuancen hinzugekommen, die ich hier mal weg lasse.

0m und 0e waren von Anfang an die am meisten gewählten 0-Schmalspur-Spurweiten, wobei aus diversen Gründen 0e schnell die Nr. 1 wurde, 0m wurde die Domäne von Bahnen nach Schweizer Vorbild.

0m nach deutschen und österreichischen Vorbildern blieb einer esoterischen Minderheit von Bastlern und Messinglötern vorbehalten und geriet in der größeren Öffentlichkeit alsbald in Vergessenheit.

Einen bescheidenen Versuch, 0m die gleiche Popularität zu verschaffen wie der engeren Schwester 0e machte der Verfasser ab 1993 mit seiner kleinen Zeitschrift Der MITTELPUFFER – Rundbrief für 0e und 0m-Bahnen. Hier die Seite 2 der Erstausgabe:

Gleich bei der Gründung des MITTELPUFFER legte OOK Wert darauf, 0e und 0m als gleichwertig und gleich wichtig zu betrachten.

Davon unbenommen war OOK persönlich immer ein Fan der Meterspur und lebte dies auch im Modell, als ganz junger Mann in H0m, später dann seit der FREMO-Gründung in 0m.

Donnerstag 20. Februar 2020

Am Dienstag hatten wir „Unausgegorenes“, heute gibt’s mal was unter dem Stichpunkt „Schasst for fann.“

Bettwäsche für 0m, Google machts möglich. Ich hatte (wieder mal) 0m eingetippt, da kam dies:

Ein Paradebeispiel für die so genannte Intelligenz von Suchmaschinen

Mittwoch 19. Februar 2020

Ausgepult, aber noch nicht versäubert:

Fünf hauchdünne Verbindungsstäbchen sind noch übrig, der Rest ist entfernt, nun kann man sehen, was es werden soll

Kenner haben es schon gemerkt: Das wird ein Wismarer Drehgestell für den Sargdeckelwagen der NWE. Die original STL-Datei war von Uwe Stehr, die Anpassung für den Druck und den ersten Probedruck besorgte Christian Sawade-Meyer.

Nachdem ursprünglich geplant war, lediglich die Drehgestellseitenteile einzeln zu drucken und diese an einen Drehgestell-Korpus aus geätztem Ms-Blech anzukleben, wagte Christian sich vor und entwickelte auf dem Bildschirm das komplette Drehgestell, in das nur noch die Achslagerbuchsen eingedrückt werden müssen und dann die Achsen. Ich werde berichten, wenn ich das getan habe.

Dienstag 18. Februar 2020

In der Laufschrift, über die man von der Willkommen-Seite des Blogs in dieses Journal kommt, steht unter anderem auch „Unausgegorenes“. Na, und wenn das da so steht, darf man auch erwarten, das mal was Unausgegorenes kommt, oder?

Also gut, dann zeige ich mal, was heute im Briefkasten war:

Sieht das unausgegoren genug aus? Zumindest ist es unausgepult. 3D-gedruckte Dinge müssen nämlich von allerlei mitgdruckten Stäbchen befreit werden, die nötig sind, damit überall Material hin kommt, wo Material hin soll.

Ich weiß nicht, ob ich heute noch dazu komme, dieses Auspulen zu besorgen und das Objekt der Begierde freizulegen. Wenn nicht, zeige ich das Ergebnis halt morgen, ok?

Samstag 15. Februar 2020

Jetzt wissen es alle:

Michael Schnellenkamps 0m-Programm im MIBA Messeheft 2020

Originalseite aus MIBA Messeheft 2020 mit freundlicher Genehmigung der MIBA-Redaktion

Regelmäßige Besucher dieses Blogs wussten es schon länger, aber wenn es jetzt im MIBA-Messeheft steht, dürften es bald alle wissen, dass 0m jetzt in eine neue Phase eintritt, raus aus der engen Nische. Der Ausdruck „Großserienmodell“ beim unteren Bildtext dürfte auch klar machen, dass es hier um mehr geht als um drei, vier Exemplare für die besten Freunde.

Dass es schon ordentliche 0m-Weichen gibt, steht natürlich nicht drin, mangels Auftritt bei der Nürnberger Messe. Aber in der Weichenfrage tut sich eh einiges. Wir werden berichten.

Sonntag 9. Februar 2020

Gestern und heute wurden die beiden zu den Anschlüssen führenden Weichen mit Stellmechanismen versehen, die ein Stellen vom hinteren Anlagenrand aus ermöglichen. Da die Stellrichtung beider Weichen nicht in der 90°-Flucht zur hinteren Anlagenkante liegt, sondern etwa 20° verdreht, je nachdem von welcher Seite man guckt, mussten die Stellmechanismen um die Ecke geführt werden.

Grafik von HFy (einst für den Mittelpuffer gezeichnet), mit leichten Adaptionen von OOK an die Hohenplettberger Verhältnisse
Abweichende Gestängeführung bei schräg zur Bedienungsrichtung liegenden Weichen.

Da morgen der Gebäudeanpassungstermin bei Jaffa ist, kann die Beschaltung der beiden anderen Weichen erst später in der Woche erfolgen.

Freitag 7. Februar 2020

HOHENPLETTBERG, zumindest das Hauptmodul davon, ist jetzt eingepflastert:

Die drei Fabrikgebäude* entstehen in der Laserwerkstatt von Jaffas Moba-Shop und werden am kommenden Montag erstmals probeweise platziert werden können.
*Das Gebäude der Schraubenfabrik ist im Eintrag vom 2.2. zu sehen.

Die verbliebenen Sperrholzflächen werden wir den Besuchern der NuSSA vorenthalten und sie vorher noch durch das Einarbeiten der Gebäude auf S.O. bringen (die Sperrholzflächen!)

Es gibt aber auch sonst noch eine Menge zu tun in den wenigen Tagen, die noch bleiben, z.B. Schubstangenbetätigungen für die eingepflasterten Weichen (4) herstellen.

Donnerstag 6. Februar 2020

Am 2. Oktober schrieb ich einen Beitrag „0m falsch bei Wiki“, in dem ich darauf hinwies, dass Wikipedia bei 0m die Spurweite mit 22,5mm ausweist. Das ist in sofern korrekt, als Wiki ja lediglich wiedergibt, was in den vom MOROP vor undenklichen Zeiten aufgestellten NEM steht. Dass das überhaupt nicht der praktizierten Realität entspricht, scheint beim MOROP noch nicht angekommen zu sein.

Jetzt gibt es bei Wiki jedoch (auf meine Veranlassung – und mit Hilfe eines guten Freundes aus dem MAPUD-Forum) eine Fußnote, die dem Rechnung trägt:

Hier ist die Tabelle und die Fußnote zu einer Grafik zusammenkopiert. In Wahrheit ist dazwischen ein weiter Weg zu scrollen. Aber immerhin, es steht da jetzt.

Mittwoch 5. Februar 2020

Ich hatte ja versprochen, euch zu verraten, wo die PLETTENBERG eingesetzt werden soll. Für alle, die noch nicht selber drauf gekommen sind, kommt jetzt die Auflösung. Hier:

Auf dem alten Holperpflaster von Hohenplettberg, soll die PLETTENBERG (Namensähnlichkeit reiner Zufall *lach*) demnächst dem Möbel-LKW begegnen.

Eigentlich soll das Bild aber zeigen, dass die Einpflasterung der Straßenbahngleise in HOHENPLETTBERG der Vollendung entgegen geht und eine erste Grundierung vorgenommen werden konnte.

Dienstag 4. Februar 2020

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass Uwe Ehlebracht mir eine PLETTENBERG in 0m baut? Egal, er baut sie eben. Und sie ist bald fertig:

Könnt ihr euch vorstellen, wo die Lok als erstes eingesetzt werden soll? Nee? Dann verrate ich es euch, aber erst morgen.

Sonntag 2. Februar 2020

Die Pflasterarbeiten in Hohenplettberg sind mühsam, kleinschrittig und fummelig, dennoch geht es langsam aber sicher voran:

Da keine Rillenschienen verwendet wurden, sondern normale Vignolschienen, musste die Spurrille mittels eines L-Profils erzeugt werden, das mit Abstandslehren an der Innenseite gegen die Schienen gelötet wurde. Die Z-förmige Linie (mit dem roten und blauen Kabelgekringel drin) ist die Umgrenzung des Hauptbaus der Schraubenfabrik W. Groothe & Co.
Das Hauptgebäude der Schraubenfabrik W. Groothe & Co. wird von Jaffas Moba-Shop speziell für dieses Exponat gelasert. Dies ist der derzeitige Bauzustand. Das Anschlussgleis wird durch die Toreinfahrt in den Werkhof führen.

Samstag 1. Februar 2020

Das war jetzt der Test: Vierzehn Tage lang kein Eintrag im Journal. Merkt das überhaupt jemand?

Prompt bekam ich heute im Spur 0-Forum einen Rüffel, na ja, eher ne leicht ironische Nachfrage, ob ich denn meinen Blog ganz vergessen hätte. Also vergessen habe ich ihn nicht, nur waren die Tage etwas hektisch, auch im 0m-Bereich, aber nicht alles, was hier in deinem Dutzend emails am Tag durchläuft, kann auch gleich publiziert weren.

Es ist wieder sehr viel in der Mache, in Vorbereitung, in Entwicklung, aber eben nicht spruchreif. Mit dem Begackern von ungelegten Eiern muss man vorsichtig sein.

Gibits denn was Neues zu berichten? Ja gibt es. Und es heißt

Hohenplettberg.

Ich habe damit möglichst lange gezögert, weil ich mit dem Projekt erst einen bestimmen Fertigstellungsgrat erreichen wollte, bevor ich etwas verlautbare, aber die Zeit läuft mir weg. Nur noch 35 Tage bis zur NuSSA.

Normalerweise verlinke ich gerne von den Foren nach hier, um dem 0m-Blog Leserschaft zuzuführen, heute mache ich es mal umgekehrt. Ich habe nämlich das Projekt HOHENPLETTBERG heute morgen im Spur 0-Forum (SNM-Forum) bekannt gemacht und möchte mir die Arbeit sparen, das Gleiche hier noch einmal zusammenzubasteln, daher hier der Link zum Beitrag HOHENPLETTBERG im genannten Forum:

https://forum.spurnull-magazin.de/ausstellungen-und-messen/0m-diorama-hohenplettberg-f-r-stadtoldendorf-und-gie-en-22258/#post162179

Ab morgen werde ich dann die Leser meines Blogs wieder bevorzugt bedienen. Versprochen.

Donnerstag 16. Januar 2020

Ein Nachtrag zur Meldung vom 6. Januar bezüglich Fertigbau von Weinert Weyerwagen: Bernd Mäder von der Modellbauwerkstatt Halle teilte mir mit, dass er auf Bestellung ebenfalls fertig gebaute 0m Weyerwagen liefern kann. Einzelheiten und Konditionen bitte direkt bei ihm abfragen.

Montag 6. Januar 2020

Kürzlich konnte ich berichten, dass die vierachsigen 0m Weyerwagen von Weinert lieferbar sind, als Bausätze natürlich. So schön das ist, so sind doch diese Bausätze nicht das geeignete Objekt für Küchtentischbastler, und es wäre interessant jemanden zu wissen, der diese Bausätze fertig baut. Ich habe meine seinerzeit (achgott, wie lange ist das her?) von Rainer Emmermacher bauen lassen. Hat er gut gemacht, aber er macht es nicht mehr, er ist leider vor einigen Jahren verstorben.

Aber gestern erinnerte ich mich an eine Modellwerkstatt, die mir diverse Bausätze von Axel Hartig gebaut hat, zum Beispiel diesen hier:

0m PwPost4 aus einem Bausatz von Axel Hartig, gebaut und lackiert von Daniel Melzer in Halberstadt

Diesen sowie zwei SHE C4i hat mir seinerzeit Daniel Melzer fertiggestellt und lackiert. Erstklassige Arbeit. Gestern habe ich bei Daniel Melzer angefragt, ob er weiterhin 0m Bausätze zusamenbauen und fertigstellen würde. Antwort: Weinert-Bausätze ja, AHA-Bausätze nein.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

a) man hat einen Bausatz und sendet ihn an Daniel Melzer, der baut das Fertigmodell b) man hat keinen Bausatz, bestellt bei Daniel Melzer ein Fertigmodell, der beschafft den Bausatz von Weinert und liefert das fertige Modell.

Über Modalitäten und Preise verhandelt man mit Daniel Melzer direkt, hier seine website. Er residiert übrigens nicht mehr in Halberstadt, sondern in Blankenburg.

Freitag 3. Januar 2020

Vor einigen Wochen, an einem Betriebstag der BAE, saßen wir nachmittags beim Kaffee als es klingelte und eine Gruppe von Männern vor der Tür stand, Modellbahner, die beim Spur I/Ie Modultreffen in Warendorf ganz in der Nähe waren und mal auf einen Sprung rüber kamen, um OOKs 0m-Anlage anzuschauen.

Einer von ihnen war Alexander Lösch, ein alter Freund aus Mittelpufferzeiten. von ihm war schon vor Kurzem einmal die Rede, weil er mit seinem 0m-Exponat Bieberoog in einem Eisenbahn-Romantik Video vorkam.

Nun ist Alex ja in unterschiedlichen Spurweiten unterwegs, und die 0m-Anlage war im Laufe der Zeit zwar nicht in Vergessenheit, wohl aber in den Hintergrund geraten. Aber natürlich hat auch Alex mitbekommen, welch neuer frischer Wind jetzt in der 0m-Ecke weht. und das wird nicht ohne persönliche Konsequenzen bleiben. Vorgestern kam diese email von ihm:

Donnerstag 2. Januar 2020

Auf der Willkommensseite dieses Blogs steht gleich ganz oben der einleitende Satz: Ich bin zwar selber ein ausgewiesener Fan Rhätischer und damit zusammenhängender Meterspurbahnen, aber …

Dazu ist mir eingefallen, dass es dafür einen noch recht frischen Beleg gibt. Gerade erst vor Kurzem kam die Ausgabe 4/19 der Schmalen Spuren, darin eine vierseitige Reportage von mir mit dem Titel:

Damals in Bergün –
Als die Rhätische Bahn noch grün war

„Damals“, das war Ende der Siebziger-/Anfang der Achtzigerjahre. Das Heft ist erhältlich beim Verlag Simrock: info@schmale-spuren.com

Mittwoch, 1. Januar 2020

Heute fängt es also an, das Jahr 2020, das den Durchbruch für 0m bringen soll. Schaumermal.

Ich selber habe heute 0m-frei, nachdem ich gestern dauernd im Keller war und an der 0m-Anlage herumgebaut habe. Wer sich dafür interessiert, worum es da ging und geht, kann sich meinen Bericht im Spur 0-Forum anschauen. Die neuen Weichen kommen auch darin vor.

Samstag, 28. Dezember 2019

Heute bekam ich eine Meldung, dass die ersten Muster der neuen von Michael Schnellenkamp in Auftrag gegebenen 0m-Radsätze unterwegs sind. Sobald ich welche auf dem Tisch habe, werde ich berichten.


Fundstück der Woche

Durch einen Tipp eines Blog-Lesers kam ich an diese Weichenzeichnung:

Leider steht keine größere Auflösung zur Verfügung, aber der Radius ist lesbar: 31,3m, eine scharfe Sache also. Ich habe HFy die Zeichnung zugesandt mit der Bitte um Ermittlung des Herzstückwinkels.

HFy hat eine Weichenneigung von 1:4 ermittelt, also noch eine Ecke steiler als die 1:5,5-Herzynia-Weichen. Für Straßenbahnen prädestiniert.

Die Weichen, um die es hier geht, lagen in der Werksbahn von +GF+ in Schaffhausen, eine der leichten Schweizer Bahnen, die in unseren Fokus fallen.


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Heute fand ich die Muße, mich um eine ganz wichtiges Problem an meiner 0m-Anlage zu kümmern, um den Neuanschluss des Bw in Sieber Nord. Der alte war ein Erbstück aus der Zeit, als das Bw am anderen des Bahnhofes platziert werden sollte und hier, an seinem jetzigen Standort, die Anschlussgleise für die Holzschlieferei und die Saftfabrik lagen.

Durch diese Rochade hatte das Bw plötzlich eine Zufahrt aus Gl.2 und nicht aus dem Lokumfahrgleis Gl. 3 , das musste unbedingt geändert werden. Die Hälfte des Umbaus fand schon vor einem Jahr statt, dann blieb die Baustelle halbfertig liegen. Bekannt?

Das war bei den letzten Betriebstagen sehr misslich, weil die Loks nicht aus dem Bw kommen konnten. So, und heute endlich gab mir die „Besinnlichkeit“ des Weihnachtstages die Gelegenheit, hier etwas weiter zu machen:

Die neue Bw-Zufahrt auf dem abklappbaren Verbindungsteil zwischen Sieber Nord und dem Fiddleyard: Alte Schwellenlagen sind noch erkennbar. Durch die Translozierung der Weiche in der Bildmitte sind Spalten entstanden, die zugespachtelt werden mussten.
Mit einer biegsamen Leiste ist die neue Gleisführung zum Gl.2 des Bw ermittelt und markiert worden. Ab morgen kann hier gebaut werden. Das Gleis hinter dem Lokschuppen führt zum Bf. Sieber Reichsbahn (Fiddleyard).

Dienstag, 24. Dezember 2019

Im Moment ist gerade nicht so viel Zeit, was Praktisches an Gleis und Weichen zu machen, aber das Wenige kann ich gerne zeigen:

Bei der BAE werden kurze Schienenstücke als Genzzeichen eingeschlagen, ganz so wie die Südharzbahn das früher auch gemacht hat.

Das linke Gleis ist mein altes total selbstgebautes (mit Spurlehren!) Gleis, das Lokschuppengleis hingegen ist neu mit den Jaffa-Materialien gebaut. Der Schotter ist noch lose, muss noch geleimt werden.

So sieht die neue Herzynia-Weiche neu eingefärbt und geschottert aus. Der Bereich des Stellmechanismus ist noch ohne Schotter, weil dieser Mechanismus erst noch gebaut werden muss.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Im Oktober wies ich kurz darauf hin, dass bei Wikipedia die Informationen bezüglich der Baugröße 0m falsch sind.

Jetzt fand ich in einem alten Hp1-Modellbahn Kommentare der Herren Walser sen. von Model Rail (Li) und Breitenmoser von Ferro-Suisse (CH) zu diesem Thema. Daher habe ich den Beitrag 0m falsch bei Wiki aktualisiert.


Der Beitrag Gleisbausystem von Jaffas Moba-Shop wurde aktualisiert.


Samstag, 21. Dezember 2019

Gleisbaumaterial jetzt bei Jaffas Moba-Shop bestellbar. Da ich gestern abend das Material als „kundenreif“ gemeldet habe, hat Jaffa jetzt in seinem Shop eine Rubrik 0m eröffnet und das Gleisbaumaterial dort eingestellt.


Freitag, 20. Dezember 2019

Auch heute kam wieder ein Brieflein von Jaffa mit Schwellen und gelaserten Kleineisen, so dass ich weiter bauen konnte. Auf dem Begleitzettel stand: „Folgende Veränderungen gegenüber der letzten Lieferung: Löcher in den Schwellen jeweils um 0,1mm nach innen versetzt; Breite und Länge der Unterlagplatten um je 0,1mm verringert, Ausnehmung für den Schienenfuß um 0,1mm verbreitert.

Das war sozusagen die Quintessenz aus meinen gestrigen Bauerfahrungen. Jetzt sollte sich erweisen, ob diese Veränderungen die richtigen waren. Also frisch ans Werk, erst einmal reihenweise Schwellen mit Schienenplatten bestückt. Sodann zunächst nur die letzte Schwelle am Ende auf das Trassenstück geleimt.

Beim Gleisbau im Bogen empfiehlt es sich, nicht alle Schwellen vor dem Aufbringen der Schienenprofile festzukleben, es ist besser – zumindest bei dieser Gleisbaumethode – zunächst nur wenige Schwellen in größerem Abstand aufzukleben und darauf nur eine Schiene mit den Schienennägeln zu fixieren. Dann kann man die Zwischenschwellen unter die Schienen schieben und sich durch die Vertiefungen im den Schienenplatten selbst ihre Lage suchen lassen.

Alle von Jaffa in die Laserdatei eingepflegten Veränderungen erwiesen sich als zielführend. Die Schienenplatten gingen jetzt mühelos in die Vertiefungen in den Schwellen. Und die Nägel, korrekt schräg angesetzt, ließen sich auch in dieser Schräglage eindrücken, ohne in die Vertikale auszuweichen.


Donnerstag, 19. Dezember 2019

Jaffa hat neue Schwellen und „Kleineisen“ geschickt. Nach meinem letzten Versuch hatte er die Laserdateien noch um einige Winzigkeiten korrigieren müssen. Ein Problem, an das ich in der theoretischen Planungsphase nicht gedacht hatte war, dass die Schienennägel schräg angesetzt werden müssen, damit deren Kopf beim Eindrücken am Schienenkopf vorbei kommt. (Hätte ich nach über hundert Metern selbst genageltem Gleis eigentlich wissen können).

So müssen die Schienenägel angesetzt werden, damit sie beim Eindrücken nicht am Schienenkopf hängen bleiben. Wenn aber die gelaserten Löcher in den Schwellen und den Kleineisen( die fehlen in diesem Bild) direkt übereinander liegen, wird der Nagel doch wieder in die Senkrechte gezwungen. Also Optimierungsbedarf.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Sobald genug Material vorhanden ist, will ich ein Gleisstück bauen, das bei der NuSSA und in Gießen gezeigt werden kann. Dann kam mir der Gedanke, daraus gleich ein interessantes Streckenstück für mein geplantes Straßenbahn-Diorama zu machen, also ein Stück auf eigenem Bahnkörper.

Ich sägte mir aus 8mm Pappelsperrholz (daraus sind auch alle Trassen der BAE) ein S-förmiges Stück mit zwei Bogensegmenten mit 1000mm Radius und einer Zwischengerade. Wie im BAE-Buch beschrieben, setzte ich die Stichsäge auf Gehrung und konnte die Böschung des Bahnkörpers gleich in einem Schnitt herstellen.

Die Stichsäge ist mir zweimal aus dem Ruder gelaufen, da muss dann an der Böschung etwas nachgespachtelt werden.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Christian (Sawade-Meyer) hat die Konstruktionsdatei für die von mir vorgeschlagenen Spurstangen zum Stellen der neuen Fertigweichen (und Ersatz für defekte an meinen Selbstbauweichen) zur Begutachtung geschickt.

Varianten mit unterschiedlichen Abständen der Löcher für die Verbindungen zu den Weichenzungen sowie der Mitnehmer für die Stellstange senkrecht und waagerecht