Von Tag zu Tag

Notizen, Kurzmeldungen, Einfälle, Pläne


Donnerstag 16. Januar 2020

Ein Nachtrag zur Meldung vom 6. Januar bezüglich Fertigbau von Weinert Weyerwagen: Bernd Mäder von der Modellbauwerkstatt Halle teilte mir mit, dass er auf Bestellung ebenfalls fertig gebaute 0m Weyerwagen liefern kann. Einzelheiten und Konditionen bitte direkt bei ihm abfragen.

Montag 6. Januar 2020

Kürzlich konnte ich berichten, dass die vierachsigen 0m Weyerwagen von Weinert lieferbar sind, als Bausätze natürlich. So schön das ist, so sind doch diese Bausätze nicht das geeignete Objekt für Küchtentischbastler, und es wäre interessant jemanden zu wissen, der diese Bausätze fertig baut. Ich habe meine seinerzeit (achgott, wie lange ist das her?) von Rainer Emmermacher bauen lassen. Hat er gut gemacht, aber er macht es nicht mehr, er ist leider vor einigen Jahren verstorben.

Aber gestern erinnerte ich mich an eine Modellwerkstatt, die mir diverse Bausätze von Axel Hartig gebaut hat, zum Beispiel diesen hier:

0m PwPost4 aus einem Bausatz von Axel Hartig, gebaut und lackiert von Daniel Melzer in Halberstadt

Diesen sowie zwei SHE C4i hat mir seinerzeit Daniel Melzer fertiggestellt und lackiert. Erstklassige Arbeit. Gestern habe ich bei Daniel Melzer angefragt, ob er weiterhin 0m Bausätze zusamenbauen und fertigstellen würde. Antwort: Weinert-Bausätze ja, AHA-Bausätze nein.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

a) man hat einen Bausatz und sendet ihn an Daniel Melzer, der baut das Fertigmodell b) man hat keinen Bausatz, bestellt bei Daniel Melzer ein Fertigmodell, der beschafft den Bausatz von Weinert und liefert das fertige Modell.

Über Modalitäten und Preise verhandelt man mit Daniel Melzer direkt, hier seine website. Er residiert übrigens nicht mehr in Halberstadt, sondern in Blankenburg.

Freitag 3. Januar 2020

Vor einigen Wochen, an einem Betriebstag der BAE, saßen wir nachmittags beim Kaffee als es klingelte und eine Gruppe von Männern vor der Tür stand, Modellbahner, die beim Spur I/Ie Modultreffen in Warendorf ganz in der Nähe waren und mal auf einen Sprung rüber kamen, um OOKs 0m-Anlage anzuschauen.

Einer von ihnen war Alexander Lösch, ein alter Freund aus Mittelpufferzeiten. von ihm war schon vor Kurzem einmal die Rede, weil er mit seinem 0m-Exponat Bieberoog in einem Eisenbahn-Romantik Video vorkam.

Nun ist Alex ja in unterschiedlichen Spurweiten unterwegs, und die 0m-Anlage war im Laufe der Zeit zwar nicht in Vergessenheit, wohl aber in den Hintergrund geraten. Aber natürlich hat auch Alex mitbekommen, welch neuer frischer Wind jetzt in der 0m-Ecke weht. und das wird nicht ohne persönliche Konsequenzen bleiben. Vorgestern kam diese email von ihm:

Donnerstag 2. Januar 2020

Auf der Willkommensseite dieses Blogs steht gleich ganz oben der einleitende Satz: Ich bin zwar selber ein ausgewiesener Fan Rhätischer und damit zusammenhängender Meterspurbahnen, aber …

Dazu ist mir eingefallen, dass es dafür einen noch recht frischen Beleg gibt. Gerade erst vor Kurzem kam die Ausgabe 4/19 der Schmalen Spuren, darin eine vierseitige Reportage von mir mit dem Titel:

Damals in Bergün –
Als die Rhätische Bahn noch grün war

„Damals“, das war Ende der Siebziger-/Anfang der Achtzigerjahre. Das Heft ist erhältlich beim Verlag Simrock: info@schmale-spuren.com

Mittwoch, 1. Januar 2020

Heute fängt es also an, das Jahr 2020, das den Durchbruch für 0m bringen soll. Schaumermal.

Ich selber habe heute 0m-frei, nachdem ich gestern dauernd im Keller war und an der 0m-Anlage herumgebaut habe. Wer sich dafür interessiert, worum es da ging und geht, kann sich meinen Bericht im Spur 0-Forum anschauen. Die neuen Weichen kommen auch darin vor.

Samstag, 28. Dezember 2019

Heute bekam ich eine Meldung, dass die ersten Muster der neuen von Michael Schnellenkamp in Auftrag gegebenen 0m-Radsätze unterwegs sind. Sobald ich welche auf dem Tisch habe, werde ich berichten.


Fundstück der Woche

Durch einen Tipp eines Blog-Lesers kam ich an diese Weichenzeichnung:

Leider steht keine größere Auflösung zur Verfügung, aber der Radius ist lesbar: 31,3m, eine scharfe Sache also. Ich habe HFy die Zeichnung zugesandt mit der Bitte um Ermittlung des Herzstückwinkels.

HFy hat eine Weichenneigung von 1:4 ermittelt, also noch eine Ecke steiler als die 1:5,5-Herzynia-Weichen. Für Straßenbahnen prädestiniert.

Die Weichen, um die es hier geht, lagen in der Werksbahn von +GF+ in Schaffhausen, eine der leichten Schweizer Bahnen, die in unseren Fokus fallen.


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Heute fand ich die Muße, mich um eine ganz wichtiges Problem an meiner 0m-Anlage zu kümmern, um den Neuanschluss des Bw in Sieber Nord. Der alte war ein Erbstück aus der Zeit, als das Bw am anderen des Bahnhofes platziert werden sollte und hier, an seinem jetzigen Standort, die Anschlussgleise für die Holzschlieferei und die Saftfabrik lagen.

Durch diese Rochade hatte das Bw plötzlich eine Zufahrt aus Gl.2 und nicht aus dem Lokumfahrgleis Gl. 3 , das musste unbedingt geändert werden. Die Hälfte des Umbaus fand schon vor einem Jahr statt, dann blieb die Baustelle halbfertig liegen. Bekannt?

Das war bei den letzten Betriebstagen sehr misslich, weil die Loks nicht aus dem Bw kommen konnten. So, und heute endlich gab mir die „Besinnlichkeit“ des Weihnachtstages die Gelegenheit, hier etwas weiter zu machen:

Die neue Bw-Zufahrt auf dem abklappbaren Verbindungsteil zwischen Sieber Nord und dem Fiddleyard: Alte Schwellenlagen sind noch erkennbar. Durch die Translozierung der Weiche in der Bildmitte sind Spalten entstanden, die zugespachtelt werden mussten.
Mit einer biegsamen Leiste ist die neue Gleisführung zum Gl.2 des Bw ermittelt und markiert worden. Ab morgen kann hier gebaut werden. Das Gleis hinter dem Lokschuppen führt zum Bf. Sieber Reichsbahn (Fiddleyard).

Dienstag, 24. Dezember 2019

Im Moment ist gerade nicht so viel Zeit, was Praktisches an Gleis und Weichen zu machen, aber das Wenige kann ich gerne zeigen:

Bei der BAE werden kurze Schienenstücke als Genzzeichen eingeschlagen, ganz so wie die Südharzbahn das früher auch gemacht hat.

Das linke Gleis ist mein altes total selbstgebautes (mit Spurlehren!) Gleis, das Lokschuppengleis hingegen ist neu mit den Jaffa-Materialien gebaut. Der Schotter ist noch lose, muss noch geleimt werden.

So sieht die neue Herzynia-Weiche neu eingefärbt und geschottert aus. Der Bereich des Stellmechanismus ist noch ohne Schotter, weil dieser Mechanismus erst noch gebaut werden muss.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Im Oktober wies ich kurz darauf hin, dass bei Wikipedia die Informationen bezüglich der Baugröße 0m falsch sind.

Jetzt fand ich in einem alten Hp1-Modellbahn Kommentare der Herren Walser sen. von Model Rail (Li) und Breitenmoser von Ferro-Suisse (CH) zu diesem Thema. Daher habe ich den Beitrag 0m falsch bei Wiki aktualisiert.


Der Beitrag Gleisbausystem von Jaffas Moba-Shop wurde aktualisiert.


Samstag, 21. Dezember 2019

Gleisbaumaterial jetzt bei Jaffas Moba-Shop bestellbar. Da ich gestern abend das Material als „kundenreif“ gemeldet habe, hat Jaffa jetzt in seinem Shop eine Rubrik 0m eröffnet und das Gleisbaumaterial dort eingestellt.


Freitag, 20. Dezember 2019

Auch heute kam wieder ein Brieflein von Jaffa mit Schwellen und gelaserten Kleineisen, so dass ich weiter bauen konnte. Auf dem Begleitzettel stand: „Folgende Veränderungen gegenüber der letzten Lieferung: Löcher in den Schwellen jeweils um 0,1mm nach innen versetzt; Breite und Länge der Unterlagplatten um je 0,1mm verringert, Ausnehmung für den Schienenfuß um 0,1mm verbreitert.

Das war sozusagen die Quintessenz aus meinen gestrigen Bauerfahrungen. Jetzt sollte sich erweisen, ob diese Veränderungen die richtigen waren. Also frisch ans Werk, erst einmal reihenweise Schwellen mit Schienenplatten bestückt. Sodann zunächst nur die letzte Schwelle am Ende auf das Trassenstück geleimt.

Beim Gleisbau im Bogen empfiehlt es sich, nicht alle Schwellen vor dem Aufbringen der Schienenprofile festzukleben, es ist besser – zumindest bei dieser Gleisbaumethode – zunächst nur wenige Schwellen in größerem Abstand aufzukleben und darauf nur eine Schiene mit den Schienennägeln zu fixieren. Dann kann man die Zwischenschwellen unter die Schienen schieben und sich durch die Vertiefungen im den Schienenplatten selbst ihre Lage suchen lassen.

Alle von Jaffa in die Laserdatei eingepflegten Veränderungen erwiesen sich als zielführend. Die Schienenplatten gingen jetzt mühelos in die Vertiefungen in den Schwellen. Und die Nägel, korrekt schräg angesetzt, ließen sich auch in dieser Schräglage eindrücken, ohne in die Vertikale auszuweichen.


Donnerstag, 19. Dezember 2019

Jaffa hat neue Schwellen und „Kleineisen“ geschickt. Nach meinem letzten Versuch hatte er die Laserdateien noch um einige Winzigkeiten korrigieren müssen. Ein Problem, an das ich in der theoretischen Planungsphase nicht gedacht hatte war, dass die Schienennägel schräg angesetzt werden müssen, damit deren Kopf beim Eindrücken am Schienenkopf vorbei kommt. (Hätte ich nach über hundert Metern selbst genageltem Gleis eigentlich wissen können).

So müssen die Schienenägel angesetzt werden, damit sie beim Eindrücken nicht am Schienenkopf hängen bleiben. Wenn aber die gelaserten Löcher in den Schwellen und den Kleineisen( die fehlen in diesem Bild) direkt übereinander liegen, wird der Nagel doch wieder in die Senkrechte gezwungen. Also Optimierungsbedarf.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Sobald genug Material vorhanden ist, will ich ein Gleisstück bauen, das bei der NuSSA und in Gießen gezeigt werden kann. Dann kam mir der Gedanke, daraus gleich ein interessantes Streckenstück für mein geplantes Straßenbahn-Diorama zu machen, also ein Stück auf eigenem Bahnkörper.

Ich sägte mir aus 8mm Pappelsperrholz (daraus sind auch alle Trassen der BAE) ein S-förmiges Stück mit zwei Bogensegmenten mit 1000mm Radius und einer Zwischengerade. Wie im BAE-Buch beschrieben, setzte ich die Stichsäge auf Gehrung und konnte die Böschung des Bahnkörpers gleich in einem Schnitt herstellen.

Die Stichsäge ist mir zweimal aus dem Ruder gelaufen, da muss dann an der Böschung etwas nachgespachtelt werden.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Christian (Sawade-Meyer) hat die Konstruktionsdatei für die von mir vorgeschlagenen Spurstangen zum Stellen der neuen Fertigweichen (und Ersatz für defekte an meinen Selbstbauweichen) zur Begutachtung geschickt.

Varianten mit unterschiedlichen Abständen der Löcher für die Verbindungen zu den Weichenzungen sowie der Mitnehmer für die Stellstange senkrecht und waagerecht